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Saisonabschluss mit Highlight
Motocross:

 

Während die Motocross-Profis in den USA das Rennen der Nationen (Top 3 je Nation) fuhren, durfte Loris Freidig am Coupe de l’Avenir in Belgien die Schweiz vertreten. 


In Baisieux, nahe an der Grenze zu Frankreich, durften die drei Schweizer Fahrer ihr Können zeigen. Am Samstag standen das Freitraining, das Zeittraining und das Qualifikationsrennen auf dem Zeitplan. Im Freitraining konnte Loris Freidig zeigen, was er drauf hat. Mit der viert-schnellsten Zeit der Fahrer konnte er seine Form der letzten Wochen bestätigen. Im Zeittraining erreichte er darauf den 9. Rang. Vermeintlich also gute Voraussetzungen für den Ernstfall. Doch leider nein, Freidig kam nach einem schlechten Start und einem Sturz im Qualirennen als 16. ins Ziel und war mit seiner Leistung gar nicht zufrieden. Dennoch, das Team Schweiz klassierte sich auf dem 6. Platz für die Startaufstellung. (Es zählten die zwei besten Klassierungen pro Land).

 

Sonntag, Renntag

Schon nach der Aufwärmrunde bemerkte Freidig, dass er nicht auf Touren kam und die Strecke nicht ganz nach seinem Geschmack war. So wie die Vorahnung war, zeigte sich auch das Rennen. Ein misslungener Start und zwei Stürze brachten dem Sumiswaldner Platz 23 ein. Immerhin konnte er sich im zweiten Lauf etwas verbessern: er fand bald einen Rhythmus und kämpfte sich tapfer bis auf Platz 18 nach vorne. Auch nicht ganz das erwünschte Resultat. Doch eine Chance blieb Freidig noch – der dritte Lauf: Schon im Startgitter war Freidig voll und ganz konzentriert, erzählt er: «Die 5-Sekunden-Tafel erschien, mein Fokus war voll und ganz auf dem Startgatter, dann fiel das Gatter und ehe es den Boden berührte, bewegte ich meine Gashand und der Reifen wühlte Dreck in die Luft. Ich reagierte blitzschnell, fand sofort Traktion und beschleunigte excellent». Dieser Lauf sollte anders werden. Ehe die Fahrer in die erste Kurve einbogen, war nur einer vor Freidig, Mikkel Haarup, der gerade einen Werks-Vertrag für die MX2-Weltmeisterschaft unterschrieben hat. Von aussen kam dann noch eine 450ccm-Maschine, die Freidig dazu zwang sich als Dritter einzureihen. Er konnte eine gute Runde fahren und überquerte als Zweiter die Ziellinie. Nun galt es, locker zu bleiben, den Anschluss nicht zu verpassen und sich voll und ganz auf seine Linie zu konzentrieren. Umso erleichterter zeigte sich Freidig nach dem Passieren der Ziellinie: «Was für ein Rennen! Die harte Vorarbeit hat sich gelohnt und es zahlte sich aus, dran zu bleiben. Ich bin happy und stolz für unser Schweizer Dreierteam, diesen 2. Rang ins Ziel gefahren zu haben». Leider verletzte sich der dritte Fahrer, Pascal Friedli, und musste nach dem 1. Lauf Forfait geben. Das Schweizer Trio belegte den achten Gesamtrang. Somit ist die Saison für Loris Freidig beendet. 

11.10.2018 :: egs.
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