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Olwo will neue Halle bauen
Olwo will neue Halle bauen Konolfingen:

Die Otto Lädrach AG Worb (Olwo) will an ihrem Standort an der Thunstrasse eine neue Produktionshalle erstellen. Bereits im Februar soll der Betrieb aufgenommen werden.



«Seit rund zwei Jahren befassen wir uns intensiv mit der Planung der Produktionshalle», erklärt Markus Lädrach, Geschäftsführer der Olwo. Im Prinzip sei aber der Grundstein für den Planungsprozess schon vor rund zehn Jahren gelegt worden. Wegen der prekären Platzverhältnisse in Konolfingen habe man damals nämlich nach einer grösseren Parzelle gesucht. Anstelle der vorhandenen Hektare wären zirka eineinhalb Hektaren ideal gewesen. Da der Familienbetrieb in der ganzen Region nicht fündig geworden ist, hat man sich schlussendlich entschieden, den Standort zu behalten und zu optimieren. 

Bekenntnis zum Standort Konolfingen

«Der Bau der Halle ist darum ein deutliches Bekenntnis zum Standort Konolfingen», betont Lädrach. Das Projekt diene dazu, die Anzahl der Arbeitsplätze langfristig zu erhalten oder sogar zu erhöhen. Die von der Archart Architektur AG in Steffisburg geplante Industriehalle weist eine Grundfläche von etwa 30 mal 30 Metern und eine Höhe von gut zehn Metern auf. Realisiert wird sie auf einem unüberbauten Teil der Firmenparzelle. Dabei handelt es sich gemäss Markus Lädrach um einen zweigeschossigen Zweckbau mit einem Satteldach von beidseitig nur sechs Prozent Gefäll. Die Fundation werde in Stahlbeton ausgeführt und bei der Tragkonstruktion komme eine Holz-, Stahlkonstruktion zur Anwendung. Die Fassade bestehe aus einer vorgegrauten Holzverschalung. «Obschon wir das Know-how für diverse Arbeiten in der Firma haben, werden nur wenige Arbeiten in Eigenregie ausgeführt.» Dies, weil der Bau der Halle während des laufenden Betriebs realisiert werde und deshalb die notwendigen personellen Ressourcen nicht vorhanden seien. Diese Vorgehensweise stelle für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung dar. Für den Bau rechnet Markus Lädrach mit Gesamtkosten (inklusiv Erschliessung) von ungefähr 2,3 Millionen Franken. «Im Erdgeschoss wird auf der halben Fläche eine neue Trennbandsäge-Linie montiert», so Lädrach. Die alte Maschine befinde sich momentan im hintersten Teil des Areals und müsse ersetzt oder aufwändig gewartet werden. Ein Ersatz liege dadurch auf der Hand. 

Abläufe optimieren

Durch den neuen Standort seien auch Optimierungen in den Arbeitsabläufen möglich. Der restliche Teil des Erdgeschosses sei für den Verlad des bearbeiteten Holzes auf die Lastwagen vorgesehen. Das Obergeschoss diene als Holzlager und zur Bearbeitung von Holz, wobei die Nutzung noch nicht bis ins letzte Detail festgelegt sei. 

«Bereits in den Sommerferien wird mit diversen Vorarbeiten an der Zufahrt begonnen», erläutert Lädrach weiter. Der Abschluss der Bauarbeiten sei dann auf Ende dieses Jahres geplant. Im Januar 2018 werde mit der Montage der neuen Maschinen begonnen. «Trotz des sportlichen Programms sollten wir dann Ende Februar 2018 den Betrieb aufnehmen können», ist Lädrach überzeugt. 



27.07.2017 :: Rolf Möckli
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