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Offiziersgesellschaft zieht sich zurück
Langnau:

 

 Die Offiziersgesellschaft ebnet den Weg für die Fusion der Reithallengesellschaft und des Reitvereins – Voraussetzung für eine Beteiligung an der Reit- und Markthalle Schüpbach.


Die Offiziersgesellschaft Langnau und Umgebung habe an ihrer ausserordentlichen Mitgliederversammlung mit klarem Mehr entschieden, das Projekt Hübelischachen zu unterstützen, teilt diese mit. Dort wird künftig eine Reit- und Markthalle betrieben, nachdem die Markthalle in Langnau einem zweiten Eisfeld weichen soll. Mit diesem Entscheid endet eine langjährige Zusammenarbeit mit dem oberemmentalischen Reitverein Langnau. 1933 sorgte der damalige Offiziersverein als Trägerverein für den Bau der Reithalle auf der Sägematte in Langnau. Diese diente Offizieren für die obligatorischen Reitübungen, stand aber auch den Reitern aus der Region zur Verfügung. Betrieben wurde sie von der damals neu gegründeten Reithallengenossenschaft (heute Reithallengesellschaft). Die Offiziersgesellschaft hielt seit der Gründerzeit rund einen Drittel der Anteilscheine der Reithallengesellschaft. Auch der Reitverein und Private sind daran beteiligt.

Weg für die Fusion ist frei

«Nach eingehender Debatte haben die Mitglieder der Offiziersgesellschaft beschlossen, sofort aus der Reithallengesellschaft auszutreten», steht in der Medienmitteilung weiter. Mit diesem Schritt soll der Weg für die Fusion der Reithallengesellschaft mit dem Reitverein geebnet werden. Diese sei Voraussetzung für den Erwerb des Stockwerkeigentums in der Reit- und Markthalle in Schüpbach. Damit einher gehe auch der Verkauf der alten Reithalle in Langnau. Der Erlös fliesse vollumfänglich in die Kasse des neuen Reitvereins. «Die Offiziersgesellschaft schenkt ihre Anteilscheine den Rechtsnachfolgern und verzichtet auf jegliche Forderungen», schreibt sie.

Erfreut über diesen Etscheid zeigt sich Beatrice Wüthrich, Präsidentin des oberemmentalischen Reitvereins Langnau. Man sei dran, den Fusionsvertrag und die Statuten auszuarbeiten. An einer ausserordentlichen Hauptversammlung Ende November, Anfang Dezember würden dann die Mitglieder über die Fusion entscheiden. 



11.10.2018 :: pd./sbw.
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