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Nur halbe Steuererhöhung
Dürrenroth:

Die Steuern werden erhöht, allerdings nur um halb so viel, wie dies der Gemeinderat im Budget 2018 vorsah. Der Antrag eines Bürgers wurde angenommen.

Der Gemeinderat von Dürrenroth befürchtet, dass das Eigenkapital von heute rund 3,8 Millionen Franken bis im Jahr 2022 aufgebraucht sein wird. Aus diesem Grund rechnete er im Budget für das Jahr 2018 mit einer Steuererhöhung von einem Anlagezehntel von bisher 1,84 auf neu 1,94. Trotz dieser Erhöhung hätte das Budget einen Aufwandüberschuss von rund 200’000 Franken im Gesamthaushalt vorgesehen, dies bei einem Aufwand von 4,12 Millionen Franken. 

Dass in Dürrenroth finanziell etwas geschehen muss, leuchtete wohl bei den vorliegenden Zahlen ein. Darüber aber, wie man von den roten Zahlen wegkommen könnte, waren sich die Stimmbürger nicht einig. 

Zuerst sparen

Eine Steuererhöhung in diesem Ausmass wurde nicht von allen Bürgern akzeptiert. Einige äusserten Befürchtungen, dass niemand mehr seinen Wohnsitz nach Dürrenroth verlegen würde, wenn die Steuern stiegen. Andere sahen eine Steuererhöhung erst als letzte Möglichkeit, um wieder schwarze Zahlen zu schreiben, sie möchten zuerst sparen. Ein Bürger stellte aus diesem Grund den Antrag, die Steuererhöhung bloss um einen halben Steueranlagezehntel zu beschliessen. Die Versammlung nahm diesen Antrag schliesslich in einer geheimen Abstimmung deutlich an. So wurde eine neue Steueranlage von 1,89 beschlossen. Die Liegenschaftssteuer wird ebenfalls angehoben und beträgt neu 1,25 Promille des amtlichen Wertes. Der Gemeinderat beantragte 1,5 Promille.

Es entstehen Wohnungen

Weiter informierte der Gemeinderat über die Zukunft der ARA Dürrenroth und den vorgesehenen Anschluss an die Abwasserreinigungsanlage «Zala» in Aarwangen. Auch wurde über das vorgesehene Bauvorhaben auf der Parzelle 32, welche sich entlang der Oberwaldstrasse befindet, orientiert. Hier sind zwei Mehrfamilienhäuser mit zehn bis zwölf Wohnungen von hauptsächlich 2,5- und 3,5-Zimmern vorgesehen.

07.12.2017 :: ues.
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