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Neues Leben im alten Schloss
Neues Leben im alten Schloss Sumiswald:

Im Schloss ist wieder Leben eingekehrt, wie sich an den Tagen der offenen Tür zeigte. Nebst «Bed & Breakfast» haben sich kleine Ateliers und Studios eingemietet.  

Das Schloss Sumiswald ist seit dem Jahr 1812 im Besitz der Gemeinde. Seit dem Umzug des Alterszentrums Sumia AG ins Dorf stand das Gebäude leer. Als die Gemeinde die Türen öffnete, um neue Nutzungsformen für die Räume zu suchen, lag bald auch die Idee auf dem Tisch, im Schloss ein «Bed & Breakfast» einzurichten. Inzwischen ist das «B&B» umgesetzt. Die neun Gästezimmer mit total 20 Betten befinden sich im Turm, welcher bei der letzten, grossen Sanierung in den Jahren 1978 bis 1982 nach alten Bildern wieder aufgebaut wurde. Wie Isabell Simisterra, Geschäftsführerin von Emmental Tourismus erklärt, sei das Übernachten in einem Schloss für viele Gäste etwas Besonderes und daher gesucht. 

Zahlreiche kleine Geschäfte

Das Schloss hat viele weitere Räume, welche zu neuen Nutzungen inspirieren. Christa Eikelboom-Rentsch hat im Eingangsbereich ihr Geschäft «nordic@home» eingerichtet, wo sie ihre Dekorations-Gegenstände aus Holland, in historischem Ambiente präsentiert. Hinter den dicken Schlossmauern kann man es sich auch körperlich gut ergehen lassen. So ist Petra Oberli mit ihrer Gesundheitspraxis vom Dorf ins Schloss gezogen. Sie erzählt, wie sie sich gleich von -Beginn weg wohl und heimisch gefühlt habe. Die dicken Mauern würden ein -angenehmes Raumklima vermitteln, -erklärt Petra Oberli 

Auch Susanne Lusser ist von den Räumen begeistert, in denen sie kosmetische Fusspflege anbietet. Unter dem Namen «Bewusst bewegend» bietet Barbara Jurt in ihrem Joga-Raum ganzheitliches Körpertraining sowie Rücken-Gelenk-Yoga in Kleingruppen an. Sie lobt die gute, bereits vorhandene  Infrastruktur.

Zahlreiche auswärtige Gäste

Vanessa Röthlisberger hat sich mit «Natürlich Schön» als Kosmetikerin selbständig gemacht. Sie ist erstaunt, wie gross das Echo während der beiden Tage der offenen Tür gewesen sei. Man habe nicht bloss das Interesse der Einheimischen geweckt. Auch von auswärts seien viele Besucher gekommen, um zu sehen, wie das Schloss heute genutzt werde.

Unter dem Namen «z Fade schlo» hat sich die Damenschneiderin Patrizia Meier eingerichtet. Sie bietet zudem prozessorientiertes, therapeutisches Malen und Gestalten an. 

Sandra Wahlen ist mit ihrer Kinesiologien-Praxis für Mensch und Tier ebenfalls im Schloss. Im Frühjahr wird ein Coiffeur-Salon einziehen. 

Da es noch freie Räume gibt, hat während den Tagen der offenen Tür ständig jemand von der Einwohnergemeinde den Besuchern diesbezügliche Fragen beantwortet.


07.12.2017 :: Elisabeth Uecker
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Paschtete mit Lerche! Wünsche e Guete!
Es isch scho no spannend, dass grad d Paschtete beliebt sy gsy. By üs gits das ender...
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