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Musik aus allen Herren Länder
Zäziwil:

Die Jugendmusik entführte an ihrem Unterhaltungsabend die Zuschauer in fremde Länder. Sie taten das mit dem Charme der Jugend, grosser Präzision und hoher Musikalität.

Der Abend begann, wie üblich, mit zwei Stücken der «grossen» Musik, welche den Zusammenhalt zwischen den Älteren und den Jungmusikern versinnbildlichte. Unter der Leitung von Beatrice Rindlisbacher zeigten die Jungbläser, was sie in den letzten zwei Jahren gelernt hatten. Nach Abschluss der Ausbildung werden sie in die Jugendmusik aufgenommen werden. Als letztes Stück spielten sie, unterstützt von Eltern, Bekannten und Musikanten, den Marsch «Meinisberg».

Das Unterhaltungskonzert

Manch einer rieb sich erstaunt die Augen, als die jungen Musikantinnen und Musikanten Platz nahmen; das waren, wie bei den Grossen, gut besetzte Register. Die Jugendmusik begann mit dem Marsch «Siria» unter der Leitung des neuen Dirigenten Roland Bärtschi, ihre mitreissenden Darbietungen. Im Stück «Music from Gladiator» war mehr Effektmusik als Musikalität gefragt und in «New York Ouverture» entführten die Jungmusiker die Zuhörer auf einen Rundgang durch New York.

Der zweite Teil des Konzerts liefen die Musikantinnen und Musikanten zu ihrer Hochform auf. In den Kleidern der jeweiligen Nationen Spanien, Ungarn, Irland, USA und Russland spielten die Jungen typische Melodien aus den einzelnen Ländern. In der «Kleinen Ungarischen Rhapsodie» gelang es ihnen, das Puszta-Erlebnis perfekt zu vermitteln. Weiter nach Irland; mit der Nacherzählung einer irischen Legende, einige Musikanten ganz in grün. In der Hommage an Elvis Presley, «The King of Rock’n’ Roll», zeigten die Musikantinnen und Musikanten, dass sie Spass an dieser Art von Musik hatten. Die letzte Station des Konzerts war Russland mit dem Tanz «Kalinka», bevor es noch zu zwei Zugaben reichte. 

10.05.2018 :: wmb.
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