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Mit zusätzlichem Tanklager die Produktivität steigern
Mit zusätzlichem Tanklager die Produktivität steigern Hasle-Rüegsau:

Die Blaser Swisslube AG plant den Neubau von acht grossen Tanks. Damit werden Voraussetzungen für eine weitere Entwicklung des Unternehmens geschaffen.

«Wir sind ständig am Investieren um unser Unternehmen weiterzuentwickeln und nachhaltig zu sichern. Nun steht der Bau eines zusätzlichen Tanklagers an.» Dies sagt Marc Blaser, Mitinhaber und CEO der Blaser Swisslube AG. In Hasle-Rüegsau befindet sich der Hauptsitz mit Geschäftsleitung, Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie Produktion und Administration des in über 60 Ländern operierenden Unternehmens. Marc Blaser betont, dass das Unternehmen mit dieser Investition Hasle-Rüegsau als globalen Hauptsitz stärken möchte.

Acht neue grosse Tanks

Zwischen zwei Produktionshallen stehen bereits heute auf halber Hallenlänge acht grosse Tanks in einer Doppelreihe zu je vier Stück. Diese Doppelreihe soll nun um weitere acht Tanks mit einem Fassungsvermögen von je 60 Kubikmeter (60’000 Liter) verlängert und damit der verbleibende Raum zwischen den Hallen bebaut werden. Damit wird zusätzlicher Lagerraum für Rohstoffe geschaffen. Mathias Schaller, Leiter der Abteilung Beschaffung, Produktion und Logistik, betont, dass dadurch die Prozesse im Betrieb optimiert und die Produktivität gesteigert werden können. «Auf dem Betriebsgelände wird es zudem weniger Staplerverkehr geben. Ebenfalls können die Automatisierung und Arbeitsplatzergonomie erhöht werden. Das fördert einerseits die Arbeitssicherheit und andererseits die Attraktivität der Arbeitsplätze», ergänzt er. Die Bauarbeiten sollen diesen Herbst beginnen und etwa ein Jahr dauern. Das geschehe bei laufendem Betrieb und sei deshalb eine besondere Herausforderung, meint er.

Für Wachstum gewappnet

Marc Blaser betont die Wichtigkeit des Standortes Hasle-Rüegsau, besonders wegen des sehr guten Bildungssystems in der Schweiz, den hoch motivierten, qualitätsbewussten Mitarbeitenden und der politischen Stabilität. Diese Chancen gelte es zu nutzen, besonders auch im Interesse der zufriedenen Kunden. Eher nachteilig sieht er die momentane Zufahrt ins Emmental. Mittelfristig hofft er, dass eine Besserung eintreten werde. Er fügt abschliessend an: «Die Realisierung des Tanklagers bedeutet einen Meilenstein in der Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Wir werden für ein weiteres Wachstum gewappnet sein.»

02.08.2018 :: Walter Marti
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