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Mit schnellen Schlittschuhen gegen Lausanne
Mit schnellen Schlittschuhen gegen Lausanne SCL Tigers:

Bis 87 Sekunden vor Ende der Qualifikation war völlig offen, wie der Playoff-Gegner der SCL Tigers heissen würde. Dann mussten sie gegen Lausanne den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen, was sie – mit der fünften Niederlage in den letzten sechs Spielen – in der Schlussrangliste auf Rang 6 zurückfallen liess. Somit heisst der Gegner im Viertelfinal gleich wie im letzten Spiel, nämlich Lausanne.

Für Verteidiger Federico Lardi spielt es «überhaupt keine Rolle auf wen wir treffen», wie er sagt. «Die ganze Saison war so ausgeglichen, dass es wohl auch die Playoffs sein werden.» Für den 33-Jährigen, der mit den Waadtländern – unter Trainer Ehlers – 2014 gegen die ZSC Lions und 2015 gegen Bern zweimal erst im siebten Spiel des Viertelfinals scheiterte, ist die eigene Leistung viel entscheidender. «Wir müssen als Mannschaft zusammenstehen, im System bleiben sowie einfach, diszipliniert und hart spielen.» Die Favoritenrolle spielt Lardi seinem Ex-Team zu. «Sie haben ja auch ein anderes Budget und andere Spieler als wir.» Trotzdem geben sich die SCL Tigers mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden. «Wir sind ehrgeizig und wollen jedes Mal gewinnen. Egal, ob im Sommer beim Fussballspielen oder jetzt in den Playoffs.» Diesbezüglich herrsche eine andere Mentalität als 2011, als bei Langnau die Luft nach der Playoff-Qualifikation draussen war und man im Viertelfinal gegen Bern (0:4) chancenlos blieb. Federico Lardi, der neben Anton Gustafsson als Einziger aus dem aktuellen Kader damals dabei war, erinnert sich: «Wir hatten damals während der Saison mehrere Hochs und Tiefs. Am Ende erwischten wir ein Tief. Jetzt sind wir viel konstanter und können besser auf Niederlagen reagieren.»

Lausannes grosse Stärke ist gemäss Lardi das Tempospiel. «Wir müssen die schnellen Schlittschuhe rausholen, sonst fahren sie uns um die Ohren. Und das dürfen wir nicht zulassen.» In dieser Saison ist das schon drei Mal passiert, Langnau konnte nur eine von vier Partien gegen die Westschweizer für sich entscheiden. Wie auch immer die Serie endet, es wird eine Premiere geben. Denn nicht nur die Emmentaler, sondern auch der LHC hat bisher nie eine Playoff-Serie in der höchsten Liga gewonnen. Drei Mal scheiterte er in der ersten Runde. Verzichten müssen die Tigers im ersten Duell am Samstag auf Anthony Huguenin, der für seinen Check gegen Berns Marc Kämpf für ein zweites Spiel gesperrt wurde. Dafür wurde der Zuzug von Sebastian Schilt (von Fribourg) für die nächsten zwei Jahre nun offiziell bestätigt. 

07.03.2019 :: Christoph Schär
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