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«Mir liegt Langnau am Herzen»
Langnau: Die SP Langnau tritt mit Niklaus Müller zur Wahl ums Gemeindepräsidium an. Trotz ­starker Konkurrenz sei seine
Kandidatur alles andere als aussichtslos, ist Müller überzeugt. 
Die Mitglieder der SP haben vergangenen Donnerstag die Nominationen für die Gemeindewahlen in Langnau vorgenommen. Mit Gemeinderätin Renate Strahm sowie Niklaus Müller stellten sich zwei Personen für die Wahl ums Gemeindepräsidium zur Verfügung. Die SP-Mitglieder sprachen sich in geheimer Wahl mit 14 zu 20 Stimmen für Müller aus.
Niklaus Müller gehört derzeit der Baukommission an und politisierte während zwölf Jahren im Gemeindeparlament. Beruflich unterrichtet der Lehrer an einer Integrationsklasse am berufsvorbereitenden Schuljahr  (BVS).  

Niklaus Müller, sind Sie reif fürs
Gemeindepräsidium?
Ich denke, dass ich die fachlichen und menschlichen Qualitäten mitbringe, um den Gemeinderat sehr gut führen zu können. Zudem liegt mir Langnau am Herzen.

Sie politisierten zwar zwölf Jahre im Langnauer Parlament, gehörten aber nie dem Gemeinderat an. Fehlt Ihnen die Exekutiv-Erfahrung nicht?
Führungserfahrung habe ich andernorts gesammelt. Etwa als Leiter des BVS Burgdorf, an dem 25 Lehrpersonen beschäftigt sind.

Die SVP, die wählerstärkste Partei, tritt mit Gemeinderat Walter Sutter an. Haben Sie da eine Chance?
Ich denke, dass ich eine 40- bis 50-prozentige Wahlchance habe. Langnau ist urbaner geworden und nicht alle sind von der SVP begeistert. Daher ist meine Kandidatur alles andere als aussichtslos. Es ist gut möglich, dass es einen zweiten Wahlgang geben wird. Dies hängt auch davon ab, ob die EVP einen Kandidaten stellt.

Dennoch treten Sie in erster Linie gegen den Kandidaten der SVP an.
Walter Sutter kenne ich persönlich sehr gut, vor allem von der Arbeit in der Baukommission. Wir kommen gut miteinander «z rank», auch wenn wir politisch das Heu nicht immer auf der gleichen Bühne haben. Mit meiner Kandidatur steht Langnau vor einer Richtungswahl.
09.03.2017 :: zue.
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