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Metal und Rock brachten das Eis zum Schmelzen
Metal und Rock brachten  das Eis zum Schmelzen Wasen:

Am vergangenen Wochenende ging im Hornbach das traditionelle Ice-Rock-Festival über die Bühne. Insgesamt vierzehn Bands erschütterten die Welt hinter dem Wasen.

«Deswegen machen wir das!», rief Fridu Gerber nach dem Auftritt der «Tygers of Pan Tang» am vergangenen Freitag von der Bühne. Der Gründer und OK-Präsident des Ice-Rock-Festivals meinte damit die Stimmung, welche die Headliner aus England während fast zweier Stunden verbreitet und die Nacht damit zum Kochen gebracht hatten. Es war die dienstälteste Band, die je am Ice-Rock aufgetreten war, auch wenn von der Original-Besetzung von 1978 nur noch Gitarrist Robb Weir übrig ist. Zuvor hatte die nordirische Hard-Rock-Band «Maverick» die Stimmung aufgeheizt und für erste Begeisterungsstürme gesorgt. Mit ihren Liebesbekundungen an die Schweiz und das Schweizer Bier hatten sie das Publikum schnell um den Finger gewickelt. 

Die Überraschung

Am Samstagnachmittag ging es weiter mit einem Auftritt von «Rock-Out», einer jungen Band aus Lützelflüh. Mit Damian Wilson folgte ihnen ein alter Bekannter am Ice-Rock, war er doch letztes Jahr mit seiner Band «Threshold» bereits aufgetreten. Die Band hat er mittlerweile verlassen, aber so sehr hatte es ihm in Wasen gefallen, dass er selber um einen weiteren Auftritt in diesem Jahr gebeten hatte. Die Organisatoren um Fridu Gerber kamen seiner Bitte nur zu gerne nach und stellten eigens für ihn den Konzertablauf um. Nicht einmal die Veranstalter wussten vorher, was er zeigen würde. Nur mit einer akustischen Gitarre und einer Tasse Tee ausgerüstet, erschien der Londoner schliesslich auf der Bühne und trug Folk-Songs vor. Die Überraschung der Rocker und Metal-Heads währte nur kurz, schnell hatte er sie in seinen Bann gezogen und mit seinen folkigen Covers von «Iron Maiden» und den «Rolling Stones» brachte er die ganze Halle zum Mitgrölen.

Harte Musik, friedliche Stimmung

Abgesehen von Damian Wilson waren die Töne von der Bühne ansonsten hart und laut, dafür war es in der Halle umso gemütlicher. Wer nicht stehen wollte, konnte die Auftritte von der Festwirtschaft aus verfolgen, die während aller drei Tage auf Hochtouren lief. Die Stimmung unter den Leuten war gelöst, man kannte sich. Das Ice-Rock hat sich in den 17 Jahren einen Ruf weit über die Region hinaus gemacht und dieses Jahr wieder bestätigt. Mit den Auftritten von «Dream Evil» aus Schweden und «Chainer» aus dem waadtländischen Moudon fand das Festival seinen Abschluss. Das Urteil der Besucher und Fridu Gerbers: «Sensationell!» 



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Bildergalerie:

Mehr Bilder vom Ice-Rock in Wasen: www.wochen-zeitung.ch/Bildergalerie


 

11.01.2018 :: Barbara Aeschlimann
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