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Märchenwelt und Filmmusik
Langnau:

Das diesjährige Konzert des Musikvereins Langnau/Trubschachen stand unter dem Motto «Märchenhaftes». Er stellte das «Rumpelstilzchen» äusserts lebhaft dar.

«Märchen sind Geschichten, die oft das Gute und das Böse zur Schau tragen, aber auch zur Kindererziehung getaugt haben.» Mit diesen Hinweisen begrüsste Moderator Heinz Wittwer zum Jahreskonzert des Musikvereins Langnau-Trubschachen in der Aula der Sekundarschule. 

Das Konzert eröffnete das Orchester mit gängigen Melodien aus dem 1964 entstandenen Film «Mary Poppins», gefolgt vom Titel «Frozen», ebenfalls einer Walt Disney-Produktion, basierend auf dem Märchen «Die Schneekönigin».

Brüder Grimm 

Als Höhepunkt des Konzerts dann das musikalische Märchen «Rumpelstilzchen». Dieses Werk wurde von Roman Silberer, einem Oboisten der Stadtmusik Dübendorf, komponiert und im November 2017 uraufgeführt. Die vielseitige Instrumentierung des Blasorchesters, für dieses Werk eigens verstärkt mit der Pianistin Christa Schüpbach-Schenk am Flügel, verlieh dem populären und tiefgründigen Märchen die ihm gebührenden Rhythmen und Klangfarben. Und das Sahnehäubchen bildete die von Saxophonistin Béa Boog lebendige und dramatische Erzählung der Geschichte von der schönen Müllerstochter und dem heimtückischen Zwerg.

Im Zeichen der Filmmusik.

Der zweite Konzertteil stand ganz im Zeichen von Filmmusik, unter anderem mit «Die Legende des Zorro» gefolgt von «Movie Milestones» und «Spirit», zwei Titeln aus der Feder des erfolgreichen Filmmusikkomponisten Hans Zimmer. Auch die Titel «High-ligths from Ratatouille» und «Disney Fantasy» zeigten, dass dem Blasorchester unter der bewährten Leitung von Ulrich Troesch die Interpretation von Filmmusik liegt. Und nach zwei Zugaben sei die märchenhafte Redensart erlaubt: «Und wenn sie nicht gestorben sind, …»

07.06.2018 :: mss.
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