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Luftsprünge im Ferienspass
Luftsprünge im Ferienspass Grosshöchstetten:

Der Juko-Ferienspass für Schulkinder begeisterte mit seinem vielfältigen Programm zahlreiche Kinder. Zuspruch fand auch das Spielen und Tanzen auf dem Mini-Trampolin.



«Isches öperem z lut?» Elisabeth Zaugg dreht am Regler der Musikanlage, um die zum Tanzen geeignete Lautstärke einzustellen. «Die Mädchen mögen es etwas leiser. Den Buben heute Morgen konnte es nicht laut genug sein», sagt sie. Es ist ihre dritte Lektion heute. Insgesamt 20 Kinder haben sich zum Kursprogramm angemeldet. Es ist das zweite Mal, dass die ausgebildete Swinging Emotion (Swem) Instruktorin das Ferienprogramm anbietet. Das Wetter lässt heute das Turnen im Freien nicht zu. «Meine Nachbarn hätten den Kindern gerne von ihrem Balkon aus zugeschaut», erzählt Elisabeth Zaugg mit einem Schmunzeln. Ein Zimmer in ihrem Wohnhaus, spezifisch und schlicht zum Trainingsraum umfunktioniert, ist an diesem Tag gut geeignet, um dem Regen zu trotzen. Hier finden auch die sonstigen Kurse statt, in welchen die zweifache Mutter erwachsener Söhne den Teilnehmenden ihr schwingendes Wissen weitergibt. Kinderkurse biete sie nur noch während des Ferienspasses an, sagt die 66-Jährige. 

Tanz und Spiel auf kleiner Fläche

Unter sportlicher Anleitung von Elisabeth Zaugg kommen die Mädchen in Schwung, begleitet von Latin-elektronischer Tanzmusik. «Das Swem ist ein spezielles Trampolin für Fitness und Gesundheit», so die Instruktorin. Alle Mädchen sind sich einig: Das elastische Hüpfen ist der grösste Spass. Der vorteilhafte gesundheitliche Aspekt ist dabei nebensächlich. Die neunjährige Svenja aus Linden hätte gerne ihr eigenes grosses Gartentrampolin, nur fehle es an verfügbarem Platz. Shanila aus Bowil besitzt dagegen eines, und bei den Geschwistern Assia und Eleni, welche aus Gysenstein angereist sind, steht ein kleines in der Wohnstube, berichten die Kinder. Nach hohen Sprüngen folgt der etwas ruhigere «Simon-Ammann-Sprung»: runter in die Knie, den Oberkörper etwas nach vorne gebeugt, Arme am Körper entlang gestreckt – und los zum simulierten Skisprung! Der weiche Trampolinboden sorgt für eine schonende Landung. Nach 45 Minuten sind die Mädchen zumeist ausgepowert und das intensive Bewegungsangebot findet den Ausklang. Noch nicht genug hat Svenja: «Ich könnte noch eine weitere Stunde!», sagt das Mädchen mit rot angelaufener Wange. Am Schluss bietet Elisabeth Zaugg den Mädchen einen süssen Durstlöscher an. 

Rekordanmeldungen 

Mit über 1000 Anmeldungen war der diesjährige Ferienspass ausgebucht. «Ein erfreulicher Erfolg», so Nicole Niffenegger, Medienverantwortliche des Juko-Ferienspasses. Das abwechslungsreiche Programm erwecke gros-ses Interesse bei den Schülerinnen und Schülern. Nebst Töpfern, Basteln und Waldabenteuern wurde unter anderem auch ins Tauchen, Klettern oder Käsen eingeführt. Insgesamt 27 Kurse bot der Juko-Ferienspass in diesem Jahr an. Das Angebot wurde von zehn mitwirkenden Frauen der Kirchgemeinden Biglen, Grosshöchstetten, Konolfingen, Linden, Oberdiessbach, Schlosswil, Walkringen und Wichtrach zusammengestellt. 



17.08.2017 :: Olivia Nussbaum
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