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Lüthis Manager und er gingen leer aus

Thomas Lüthi kämpfte auch beim zehnten Lauf zur Motorrad-Weltmeisterschaft erfolgslos um seinen ersten Punkt in der Königsklasse MotoGP. Genauso leer ging auch sein Manager beim Grand Prix von Tschechien aus: Daniel Epp hatte in Brünn mit einem Vertrag für die Saison 2019 gerechnet. Lüthi wird kommende Saison wieder in der Moto2-WM starten, die Auswahl der möglichen Teams in dieser zweithöchsten WM-Klasse hat sich aber am Brünn-Wochenende verringert, wie Medien berichteten. Lüthi wird sicher nicht weiter für sein aktuelles Team Marc VdS fahren, weil neben Alex Marquez (dem Bruder des gleichnamigen Superstars Marc) Xavi Vierge für die Moto2 verpflichtet werden soll. Auch die Option Team Petronas ist verfallen. Beste Aussichten auf einen Titelkampf 2019 dürfte Lüthi deshalb beim deutschen Team Dynavolt-Kalex haben, wo er Vierge ersetzen soll. Möglich ist auch ein Vertrag beim GP-Rück-kehrer MV Agusta. Bei der italienischen Traditionsmarke wollte Epp allerdings früher in der laufenden Saison nicht andocken, weil der Hersteller (zu) spät mit den ersten Testfahrten begonnen hatte. Lüthi bestätigte gegenüber Medien zwar Gespräche, gab aber dazu keine Kommentare ab. Als Pilot denkt er eben zuerst an die Gegenwart.

In Brünn holte er sich zum dritten Mal in der laufenden Saison Platz 16 – und verpasste damit knapp die WM-Punkteränge (bis Rang 15). Rund 4,5 Se-kunden fehlten auf Aleix Espargaro oder den ersten WM-Punkt in der Königsklasse MotoGP. «Zu Beginn machte ich einige Fehler, danach verlor ich hinter Sylvain Guintol zu viel Zeit, um im Endspurt noch an Aleix heranzukommen», erklärte Lüthi, der ansonsten aber von einem gelungenen Rennen sprach. Genauso wie vom Test tags darauf und gleichenorts: «ich habe am Fahrstil und an der Sitzposition gearbeitet. Das gibt mir in den Bremszonen ein besseres Gefühl, ich kann präziser fahren.»

09.08.2018 ::
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