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Loris Freidig fährt zum Saisonauftakt in Frauenfeld auf den sechsten Rang
Loris Freidig fährt zum Saisonauftakt in Frauenfeld auf den sechsten Rang Motocross: Traditionsgemäss wurde am Ostermontag in Frauenfeld die Schweizer-Motocross-Rennsaison eröffnet. Loris Freidig sass freilich schon Mitte März auf seinem Töff.

Der Sumiswaldner Motocross-Fahrer freute sich nach einem Vorbereitungswinter in Amerika auf seine Saison in Europa. Seinen Saisoneinstand hatte der bald 20-Jährige schon Mitte März in Frankreich. In Gueugnon standen über 80 schnelle Fahrer am Start. Mit der Qualifikation für die beiden Rennläufe am Sonntag erreichte Loris Freidig sein persönliches Ziel. Eine Woche darauf reiste das Team Freidig nach Red Sand, Spanien, um dort bei einem MX-2- Weltmeisterschaftsrennen mitzufahren. Mit dem 33. Rang im Qualirace durfte Freidig dort zufrieden sein. Die ersten zwei Läufe der Saison dienten Loris Freidig hauptsächlich auch den Vorbereitungen zur WM. Am Osterwochenende begann dann auch die Schweizer-MX-Saison. Darauf freute sich Freidig besonders.

 

Zeittraining in zwei Gruppen

Insgesamt waren 61 Fahrer in der MX-2-Klasse angemeldet. Deshalb wurden die Zeittrainings in zwei Gruppen durchgeführt. Loris Freidig wurde mit sehr schnellen Fahrern in die Gruppe A eingeteilt und fuhr das Qualitraining unter eher schwierigen Bedingungen, da die Piste am Morgen glitschig war. Er versuchte zu Beginn eine gute Zeit herauszufahren, jedoch gelang ihm kaum eine Runde ohne Störfaktor eines anderen Gegners.Schliesslich schloss er die Quali mit Rang 12 ab.

Nach einem Top-Start in den ersten Lauf erschien der Sumiswaldner nach der ersten Runde an der sechsten Stelle. Die 25 Minuten und zwei Runden dauerten auch für seine Betreuer eine Ewigkeit, da dieses Jahr das Niveau bei vielen Fahrern noch  einmal angestiegen ist. Freidig versuchte mehrmals vergebens Nico Seiler zu überholen, der den Weg blockte und die Linie versperrte, dabei verlor Freidig wertvolle Zeit. In der letzten Runde ist ihm zwar ein Überholmannöver gelungen, doch nach einem Fehler musste er ein Sturz in Kauf nehmen und konnte noch als Zehnter die Ziellinie überqueren. Das Resultat entspricht nicht unbedingt dem, was Loris sich vorgenommen hatte.

 

Zweiter Lauf

Gegen Ende des zweiten Laufs mussten die Piloten die langsameren Gegner überrunden, was jeweils eine ganz individuelle Taktik fordert. Zwischenzeitlich wurde Loris überholt, konnte aber kurz vor dem Ziel die sechste Position wieder zurückerobern. Der 6. Schlussrang ist ein solider Beginn für die neue Saison. Darauf will Loris Freidig aufbauen. Nächstes Wochenende gehts nach Payerne. 

05.04.2018 :: egs.
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