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Letzten Donnerstag ist es dem EHC Brandis in Spiel 3 des Playoff-Viertelfinals nicht nach Wunsch gelaufen. Die Emmentaler konnten den Sack daheim gegen Bellinzona nicht zumachen, verloren sie doch geg
Eishockey Frauen NLB: : Trotz mässiger Leistung gegen Bassersdorf haben die Brandis Ladies den Einzug ins Finale geschafft. Sie spielen nächsten Samstag gegen die GCK Lions.
Am vergangenen Samstag starteten in der NLB des Frauen-Eishockeys die Playoff-Halbfinals. Die Brandis Ladies stiessen auf den EHC Bassersdorf, für die Emmentalerinnen kein unbekannter Gegner. Die Finalpartien in den vergangenen beiden Saisons bestritten die Teams schon gegeneinander. Auch diese Saison trafen die beiden Teams schon aufeinander, wobei die Emmentalerinnen alle Direktvergleiche für sich entscheiden konnten. Im zweiten Halbfinal trafen die GCK Lions und Langenthal aufeinander.

Gelungener Start ins Halbfinale

Das Heimspiel am letzten Samstag dominierten die Emmentalerinnen klar. Im ersten Drittel starteten die Brandis Ladies besser in die Partie und konnten bereits in den ersten Spielminuten einige gute Schüsse aufs Tor der Bassersdorferinnen abgeben. Auch die Zürcherinnen kamen zu guten Tormöglichkeiten. Beide Teams hielten das Tempo hoch. Brandis führte zur ersten Pause mit 2:0. Im Mitteldrittel spielten beide Teams gut und es war ein interessanter Schlagabtausch. Weitere Tore blieben jedoch vorerst aus.
Erst im letzten Drittel «hagelte» es Tore: Gleich in der 41. Minute traf Brandis durch Geadah zum 3:0, worauf die Bassersdorferinnen rund zwei Minuten später mit dem 3:1 reagierten. Kurz darauf stellte Marlise Hofmann den drei-Tore-Vorsprung aber wieder her. Die abfallende Spannung der Emmentalerinnen nützten die Zürcherinnen gleich wieder zum 4:2 aus. Zum Schluss ersetzte der Zürcher Trainer seine Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin, um noch mehr Druck auf das Berner Tor zu machen, aber ohne Erfolg. In der 60. Spielminute konnten die Bernerinnen den fünften Treffer der Partie erzielen und sicherten sich somit den ersten Sieg dieser Serie.

Desolate Leistung in Bassersdorf

Bereits beim Einlaufen auf dem Eis zeichnete sich dann am Sonntag in Spiel 2 ab, dass die Brandis Ladies nicht mehr so konzentriert waren wie noch am Vorabend in Hasle-Rüegsau. Bassersdorf setzte zu Beginn der Partie ein sehr hohes Tempo an und hatte bereits in den ersten Spielminuten einige gute Tormöglichkeiten. Das erste Tor der Partie konnten aber die Bernerinnen verbuchen. Die Gastgeberinnen gaben aber nicht auf, sie hatten deutlich mehr Spielanteil und in der 14. Minute gelang ihnen der Ausgleichstreffer zum 1:1.
Zu Beginn des zweiten Drittels spielte nur noch Bassersdorf. Die Brandis
Ladies hatten grosse Mühe, das Tempo der Zürcherinnen zu halten und konnten sich nicht mehr aus ihrer Zone
lösen. So brachte dann die Bassersdorferin Eberhard ihr Team erstmals in Führung. Das konnten die Brandis Ladies nicht auf sich sitzen lassen und zeigten drei Minuten lang tolles Eishockey. Bis zum Schluss des Mitteldrittels hatte Brandis die Partie wieder mit 3:2 an sich gerissen.
  Anfangs des dritten Spielabschnitts war Bassersdorf wiederum klar die bessere Mannschaft.  Die Zürcherinnen blieben hartnäckig im Drittel der Bernerinnen und erzielten in der 43. Minute einen neuerlichen Ausgleich. Brandis  konnte sich erst nach dem Führungstreffer von Marlise Hofmann in der 49. Minute aus ihrer Lethargie befreien und nun kamen sie in der Schlussphase nochmals so richtig in Fahrt. Da half auch das Einwechseln einer sechsten Feldspielerin anstelle der Torhüterin den Bassersdorferinnen nichts mehr. So  konnten die Brandis Ladies am Schluss noch drei weitere Treffer in das leere Tor der Zürcherinnen verbuchen.
  Das mit 8:3 viel zu hohe Schlussresultat widerspiegelt absolut nicht die gezeigte Leistung der Brandis Ladies gegen die Zürcherinnen. Bassersdorf war über 60 Minuten die bessere Mannschaft, wurde dafür aber nicht belohnt. Die Brandis Ladies erreichen trotz desolater Leistung den Playoff-Final in der NLB, in welchem sie zum ersten Mal in der Geschichte gegen die GCK Lions antreten werden. Olivia Portmann Playoff-Halbfinal, Spiel 2 (best of 3):
Bassersdorf - Brandis 3:8 (1:1, 1:2, 1:5)
SWISS Arena, Kloten, 68 Zuschauer. SR: Bolleter; Himmelberger. Tore: 4. A. Hofmann (M. Hofmann) 0:1. 14. Walder (Riedi, Eberhard) 1:1. 36. Eberhard (Walder, Hochuli) 2:1. 37. A. Hofmann (M. Hofmann) 2:2. 38. Geadah (M. Hofmann, A. Hofmann) 2:3. 43. Eberhard 3:3. 49. M. Hofmann (Stalder) 3:4. 52. A. Hofmann 3:5. 59. Geadah (L. Ingold, M. Hofmann) 3:6. 60. Geadah (M. Hofmann) 3:7. 60. Stalder (Vogt) 3:8. Strafen: Bassersdorf 4mal 2 Min. Brandis 4mal 2 Min.  
Brandis: Nussbaumer, Forster, Moser, Hofmann A., Zürcher, Thalmann, Geadah, Hofmann M. Vogt, Ingold L., Ingold E., Mauer, Hehlen, Rohrer, Stalder, Brodmann. Bemerkungen: Brandis ohne Hofstetter, Kunz, Stucki, Schär, Melicherikova, Kalbermatter, Richsteiner, Wyss.
Playoff-Halbfinal, Spiel 1 (best of 3):
Brandis - Bassersdorf 5:2 (2:0, 0:0, 3:2)
Sporthalle Brünnli, Hasle b.B. 37 Zuschauer. SR: Hodel; Beutler Tore: 6. Hofmann A. (Brodmann) 1:0. 15. Vogt (Stalder) 2:0. 41. Geadah (Hofmann A.; Moser) 3:0. 43. Kneubühl (Eberhard) 3:1. 48. Hofmann M. (Geadah; Hofmann A.) 4:1. 50. Beer 4:2. 60. Hofmann A. (Nussbaumer) 5:2. Strafen: Brandis 6mal 2 Min. Bassersdorf 5mal 2 Min.
Brandis: Nussbaumer, Forster, Moser, Stucki, Hofmann A., Zürcher, Thalmann, Geadah, Hofmann M., Vogt, Ingold L., Mauer, Hehlen, Rohrer, Stalder, Brodmann.  Bemerkungen: Brandis ohne Hofstetter, Kunz, Schär, Melicherikova, Kalbermatter, Ingold E., Richsteiner, Wyss.
23.02.2017 :: Olivia Portmann
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