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Leerwohnungsziffer über einem Prozent
Kanton Luzern:

Am 1. Juni standen im Kanton Luzern 2178 Wohnungen leer – 183 mehr als im Vorjahr. Die Region Entlebuch verzeichnete eine leichte Zunahme an Leerwohnungen.

86 Prozent der 2178 leerstehenden Wohnungen und Einfamilienhäuser waren Miet- und 14 Prozent Kaufobjekte, wie das Lustat Statistik Luzern mitteilt. Die Leerwohnungsziffer, die den Anteil leerstehender Wohnungen am Gesamtwohnungsbestand misst, erhöhte sich demnach um 0,10 Prozentpunkte und lag bei 1,15 Prozent. 

Von den am Stichtag (1. Juni) leerstehenden Wohnungen sind 426 Einheiten oder 20 Prozent innerhalb der letzten beiden Jahre fertiggestellt worden. Während die Zahl der leeren Neubauwohnungen gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben ist (2016: 430), nahm der Leerstand bei den mehr als zwei Jahre alten Wohnungen um 187 zu (plus zwölf Prozent). 

Vor allem mittelgrosse Wohnungen

Die meisten unbesetzten Wohnungen waren mittelgross. In der Grössenkategorie der 3- und 4-Zimmer-Wohnungen wurden 665 beziehungsweise 757 Leerwohnungen gezählt. Es folgten die Wohnungen mit zwei Zimmern (311 Leerstände) und solche mit fünf Zimmern (246); am wenigsten Wohnungen standen in den Kategorien der 1-Zimmer-Wohnungen (99) und der Wohnungen mit sechs und mehr Zimmern (100) leer. 

Der Anteil der Leerwohnungen am Wohnungsbestand der jeweiligen Grössenkategorie war bei den Wohnungen mit zwei Zimmern am höchsten (1,46 Prozent) und sinkt mit zunehmender Anzahl an Wohnräumen. Von den 3- und 4-Zimmer- Wohnungen waren 1,45 respektive 1,28 Prozent unbesetzt, von den Wohnungen mit fünf Zimmern 0,76 Prozent. Anteilmässig am wenigsten Leerstände gab es unter den Wohnungen mit sechs und mehr Zimmern (0,44 Prozent). Bei den Kleinstwohnungen mit einem Zimmer lag der Leerwohnungsanteil bei 1,21 Prozent.

Regionale Unterschiede 

Die regionalen Leerwohnungsziffern weichen zum Teil deutlich vom kantonalen Mittelwert von 1,15 Prozent ab. Am rarsten waren Leerwohnungen wie schon im Vorjahr in der Region Rottal-Wolhusen. Dort wurden 0,55 Prozent aller Wohnungen als leerstehend gemeldet. Am höchsten war die Leerwohnungsziffer in der Region Unteres Wiggertal (1,74 Prozent). Einen leichten Anstieg des Leerwohnungsanteils verzeichneten unter anderen die Region Entlebuch (plus 0,25 Prozentpunkte).

In der Stadt Luzern – wie in den meisten Agglomerationsgemeinden – lag der Leerwohnungsanteil unterhalb des kantonalen Mittels (1,03 Prozent).



03.08.2017 :: pd.
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