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Langsam Richtung langsamer Verkehr
Bowil:

An der Gemeindeversammlung hat der Gemeinderat über den Stand der geplanten Verkehrssicherheitsmassnahmen orientiert. Derzeit läuft die Prüfung beim Tiefbauamt.

Bereits im Februar wurden die geplanten Verkehrssicherheitsmassnahmen öffentlich aufgelegt und an einem Informationsabend erläutert. Die Mitwirkung der Bevölkerung wurde rege benutzt und der Gemeinderat hat die Anliegen und Anregungen geprüft, berücksichtigt  und teilweise abgeändert und nun das Projekt beim kantonalen Tiefbauamt zur Genehmigung eingereicht. Vor allem mit Vertikalversätzen und Tempoanpassungen sollen gefährliche Stellen in den Bereichen Oberhofen, Hübeli und Dorf verbessert werden. Mitte Juni erwartet der Gemeinderat eine Rückmeldung. Anschliessend erfolgt die Publikation zusammen mit dem Finanzbeschluss, welcher dem fakultativen Referendum unterliegt. 

Das erfreuliche Ergebnis der Rechnung gibt dem Gemeinderat Anstoss, um über eine Steuersenkung nachzudenken. Bei Aufwendungen von 4,73 Millionen Franken und Erträgen von 5,09 Millionen ergibt sich im Gesamthaushalt ein Ertragsüberschuss von gut 360’000 Franken. Nettoinvestitionen von 218’000 Franken wurden für das Zubehör Rasentraktor, Sanierungen Gemeindestrassen, Umrüstung Strassenbeleuchtung auf LED und die Wasserversorgung getätigt. Die 58 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben die Rechnung ohne Gegenstimme genehmigt.

Wechsel ist «vorderhand gestorben»

Der Verwaltungskreiswechsel vom Bern-Mittelland zum Emmental ist nach der Ablehnung durch den Regierungsrat (vorderhand) gestorben, war an der Gemeindeversammlung weiter zu erfahren.

Die Schullandschaft steht im Wandel der Zeit, es wird immer schwieriger Lehrpersonen für die Oberstufe zu finden und die Auflagen des Kantons würden die Suche kaum erleichtern. «Bowil möchte agieren und ist daher offen, um mögliche Strukturen und Organisationen mit umliegenden Gemeinden zu prüfen», orientierte der Gemeinderat. Dies vorab mit der Gemeinde Signau, welche im Moment die Schulstruktur überarbeitet und einen Masterplan mit Erhebung von künftigen Kosten erarbeitet.

Langjährige Mitarbeiter pensioniert

Weiter wurde an der Versammlung über mehrere Pensionierungen orientiert: Marthi Wüthrich hat als «goldene Seele» ihren Hauswartjob im Schulhaus Hübeli während 30 Jahren geleistet und übergibt nun auf Ende Schuljahr 2018 ihre Tätigkeit. Fritz Häni darf nach 43 Jahren Lehrertätigkeit und Marthi Haueter nach 15 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Karin Balsiger, Christa Zerkiebel sowie Michael Dubi verlassen die Schule Bowil ebenfalls.

07.06.2018 :: ssb.
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