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Landi kann nicht bauen wie geplant
Konolfingen:

Die Überbauungsordnung Landi/Tonismatte wurde durch die Landi Aare Genossenschaft sistiert. Der Grund: Nestlé braucht weniger Parkplätze als ursprünglich angenommen.

Geplant ist auf der Tonismatte in Konolfingen ein neuer Landi-Laden mit einer Verkaufsfläche von über 1000 Quadratmetern. Dieser soll die zu klein gewordenen Standorte in Grosshöchstetten, Zäziwil und Biglen ersetzen. Westlich des Neubaus war zudem ein Parkhaus mit 300 Parkfeldern geplant, welches von der benachbarten Nestlé hätte genutzt werden sollen. Nun hat sich herausgestellt, «dass die Firma Nestlé Suisse SA das projektierte Parkhaus nicht im geplanten Umfang beanspruchen wird und dieses deshalb wegfällt», steht in einer Medienmitteilung der Gemeinde Konolfingen. Laut Gemeindepräsident Daniel Hodel habe seitens des Konzerns nie eine verbindliche Zusage bestanden. Aber um keine Zeit zu verlieren, habe die Landi die Überbauungsordnung trotz dieser Unsicherheit eingereicht. Wie Beni Knecht, Geschäftsleiter der Landi Aare Genossenschaft, an einer Informationsveranstaltung im August letzten Jahres sagte, sollte die Landi baldmöglichst bauen können, weil sie in Grosshöchstetten das Gelände auf der gegenüberliegenden Strassenseite in absehbarer Zeit nicht mehr nutzen könne.

Gemeinsam planen macht Sinn

Weiter beabsichtigen auch die beiden Firmen Berger Schuhe und Sport AG sowie die Steiner’s Wohnmobile AG auf diesem Gelände einen Gewerbebau. Im Gegensatz zum Bau der Landi, welcher aufgrund seiner grossen Verkaufsfläche eine Überbauungsordnung erfordert, könnten die beiden Firmen mit einem gewöhnlichen Baubewilligungsverfahren und unabhängig der Landi ihre Vorhaben realisieren. «Allein schon bezüglich Erschliessung macht es aber trotzdem für alle Beteiligten Sinn, ihre Bauvorhaben gemeinsam zu planen», so der Gemeindepräsident. 

«Die Landi Aare Genossenschaft wird nun mit den bestehenden Partnern Nestlé Suisse SA, Berger Schuhe und Sport AG sowie Steiner’s Wohnmobile AG ein neues Gebäude- und Flächenkonzept definieren und das Planungsverfahren zu gegebener Zeit wieder aktivieren», heisst es weiter in der Medienmitteilung. 

05.01.2018 :: pd. / jhk.
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