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Ladies bereits im Halbfinal
Ladies bereits im Halbfinal Eishockey, SWHL-B:

Mit dem vierten Rang der Qualifikation hatten die Brandis Ladies das Heimrecht erworben. Die Playoff-Viertel-Final-Serie gegen Freiburg startete also im Brünnli.

Zum ersten Spiel der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen Freiburg trat Brandis mit einer ungewohnten Aufstellung an, da Coach Leuenberger aufgrund der diversen Verletzten und Kranken sich etwas umorientieren musste. Anouck Hofmann spielte zusammen mit Forster und Zürcher in der Verteidigung. Mit nur drei Verteidigern startete Brandis ins Game. Das Spiel begann gleich, wie erwartet, auf hohem Tempo. Es war sofort klar, dass einander nichts geschenkt würde. Während der Qualifikationsphase hatte einmal Brandis gewonnen und einmal die Frauen aus Freiburg. Brandis war zu Beginn des Drittels leicht im Vorteil, bekam aber in der sechsten Minute die erste Strafe für einen Haken. Dass das Boxplay die Stärke der Emmentalerinnen ist, merkten die Freiburgerinnen an diesem Abend nicht zum ersten Mal. Sie konnten daraus keinen Profit schlagen. Die ganze Partie über waren die Brandis Ladies klar dominanter, sie gewannen das erste Playoff-Viertel-Final-Spiel.

 

Sack zugemacht nach zwei Siegen

Nach dem 4:1-Sieg vom Samstag wollten die Brandis Ladies den Sack am Sonntag gleich zumachen und vorzeitig in die Halbfinals einziehen. Dementsprechend starteten sie gleich mit Vollgas in die Partie. Es wurde ein intensives Forechecking betrieben und auch bei den Zweikämpfen schenkten sich die zwei Teams nichts. Schon zu Beginn erarbeitete sich Brandis einige gute Torchancen. Viele Schüsse der schussstarken Verteidigerinnen prallten aber an den Schonern der Gegnerinnen ab und verliessen so die Freiburger Zone. Den ersten Treffer der Partie erzielte Marlise Hofmann, indem sie den Puck nach einem Pass von Adrienne Scheidegger mit einem Handgelenkschuss im Tor versenkte. Auch das zweite Tor ging auf ihr Konto. 

Das Mitteldrittel konnte Brandis dann weit weniger gut dominieren. So wie auch im letzten Auswärtsspiel in Freiburg hatte Brandis die grösste Mühe, sich aus der eigenen Zone zu lösen. Oft gerieten die Auslösungspässe nach Unsicherheiten der Passannahme auf den Schaufeln der gegnerischen Verteidigerinnen. So verlief der Aufbau schleppend und die Freiburgerinnen kamen vermehrt zu guten Torchancen. Vor allem beim Nachsetzen entstand vor Torhüterin Bürki oftmals ein Chaos. Diese reagierte aber blitzschnell und konnte den Puck abdecken. 

Obwohl sie vorher die Partie mit vielen Schüssen aufs Tor dominieren konnten, gelang Brandis kein einziger Schuss auf das gegnerische Tor, der zum Entscheidungstreffer hätte werden können. So waren die Emmentalerinnen froh, als die Sirene zum Ende des Matches erklang. Auch auf Grund einer wiederum sehr starken Torhüterleistung durch Jeannine Bürki können sich die Brandis Ladies nun stolze Teilnehmerinnen der kommenden Halbfinals nennen.

Brandis Ladies – Freiburg 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)

Sporthalle Brünnli, Hasle-Rüegsau, 39 Zuschauer.SR: Röthlisberger, Schmid. Tore: 16. Stucki (M. Hofmann, Brunner) 1:0. 23. Stucki 2:0. 33. Brunner
(M. Hofmann, A. Hofmann) 3:0. 54. 3:1. 56. Zürcher (M. Hofmann) 4:1. Strafen: Brandis 4mal 2 Min.; Freiburg 6mal 2 Min. Brandis Ladies: Walther, Forster, Zürcher; A. Hofmann; Moser, Stucki, Brunner; Scheidegger, M. Hofmann, Maurer; Hehlen. Bemerkungen: Brandis ohne Bürki (Stammteam), E. Ingold,
L. Ingold (beide Nachwuchs), Kalbermatter, Melicherikova, Schär (alle verletzt), Gerber (krank), Spiess und Mischler (Ersatztorhüter).

 

Freiburg – Brandis Ladies 0:2 (0:2, 0:0, 0:0)

Patinoires Saint-Léonard, Freiburg. 35 Zuschauer.
SR: Steullet, Hochstrasser. Tore: 8. M. Hofmann (Scheidegger) 0:1. 16. M. Hofmann (Forster) 0:2. Strafen: Freiburg 9mal 2 Min.; Brandis 7mal 2 Min. Brandis Ladies: Bürki, Walther, Zürcher, L. Ingold, A. Hofmann, Forster, Stucki, M. Hofmann, Schär, E. Ingold, Hehlen, Scheidegger, Brunner, Maurer, Moser.


 

08.02.2018 :: Anita Rohrer/Rebecca Schär
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