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Kurve wird nach innen verlegt
Eggiwil:

Ein Kurvenabschnitt der Kapfstrasse oberhalb des Weilers Brambach muss saniert und umgelegt werden. Dafür müssen rund 180 Quadratmeter Wald gerodet werden.

Die Kapfstrasse ist nicht nur eine beliebte Verbindungsstrasse zwischen den Dörfern Eggiwil und Signau, sie dient auch als Erschliessungsstrasse für viele Landwirtschafts- und Gewerbebetriebe. Die um 1925 gebaute Strasse schlängelt sich von der Zihlmatt her bis auf die Höhe des Sahlenweidli durch ein recht steil abfallendes Waldstück. Im Bereich einer langgezogenen Kurve auf 865 Metern über Meer weist die Strasse mehrere Risse und Setzungen auf. «Abklärungen haben gezeigt, dass die Ursache bei der talseitigen, rund 30 Meter langen und drei Meter hohen Stützmauer liegt», erklärt Gemeindeschreiber Stefan Ruch. Diese seien im Laufe der Jahre durch verschiedene Umwelteinflüsse wie Frost, Regen, Erddruck, mangelnde Entwässerung und zunehmende Verkehrslasten deformiert worden. Durch diese Deformationen entstanden Absenkungen in der Hinterfüllung und dementsprechend auch in der Strasse. 

Strasse wird auf Nagelfluh verlegt

Anstelle eines Neubaus der Sützmauer soll nun die Strasse auf einer Länge von rund hundert Metern nach innen, das heisst auf die feste Nagelfluh, verlegt werden. «Dies bedingt die Rodung eines kleinen Waldstreifens sowie die Abtragung der Nagelfluh, allenfalls durch einzelne Sprengungen», führt der Gemeindeschreiber aus. Der neue Strassenabschnitt soll mit einem Maschennetz gegen allfällige Steinschläge geschützt werden. Die aufgrund der Gesetzesbestimmungen nötige Wiederaufforstung sei rund 300 Meter unterhalb des Sanierungsgebietes vorgesehen, so Ruch. Die Baukosten sind mit 460’000 Franken veranschlagt. 

07.02.2019 :: mss.
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