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Knock-out in zweitletzter Sekunde
Knock-out in zweitletzter Sekunde Unihockey NLA, Herren:

Die Tigers aus Langnau verlieren im Strichkampf gegen Waldkirch-St. Gallen wegen eines Tores zwei Sekunden vor Ende mit 2:3.

Beide Teams begannen die Partie eher vorsichtig. Von der ersten Sekunde an war zu erkennen, wie wichtig das Spiel für beide war. Das Hauptaugenmerk galt der defensiven Stabilität, wodurch im ersten Drittel wenige Chancen entstanden. Auch dank zwei starken Torhütern endeten die ersten zwanzig Minuten torlos. Abgesehen von der nach wie vor soliden Torhüterleistung – beide Goalies wurden nach Spielschluss als «Bestplayer» ausgezeichnet – änderte sich im zweiten Drittel einiges: Es konnten immer mehr Torchancen gezählt werden und es entwickelte sich zunehmend ein Schlagabtausch. Während «WaSa» durch seine Konter für Gefahr sorgten, konnten die Gäste aus dem Emmental vor allem dank ihres Forecheckings Chancen kreieren. Den Unterschied machte einmal mehr – zu ungunsten der Langnauer – die Chancenauswertung aus. Während die Gäste mehrfach in aussichtsreicher Position am St. Galler Torhüter, Dominic Jud, scheiterten, glänzten die Waldkirch-St. Gallen mit Effizienz und gingen mit einem 2:0-Vorsprung in die zweite Pause.

 

Schiess trifft direkt ins Tigers-Herz

Die Equipe von Headcoach Michal Rybka versuchte im Schlussdrittel mit einem hohen Pressing noch mehr Druck zu erzeugen. «WaSa» kam so allerdings zu noch gefährlicheren Kontern, welche allerdings allesamt durch Tigers-Torhüter Jürg Siegen-thaler vereitelt werden konnten. Im Gegenzug münzten Siegenthalers Vorderleute endlich die Chancen in Tore um und glichen das Spiel resultatmässig aus. Es brachen die letzten Sekunden des Matchs an, als «WaSa» einen Tigers-Angriff abwehrte. Der retournierte, hohe Ball verwertete Michael Schiess mittels Direktabnahme zwei Sekunden vor Ertönen der Sirene zum 3:2-Sieg der Ostschweizer.

Mit dieser neuerlichen Niederlage bringen die Tigers nicht nur Waldkirch zurück ins Play-off-Rennen, sondern verpassen es auch die Konkurrenz aus Winterthur auf Abstand zu halten. So geht es in den letzten drei Meisterschaftsspielen gegen Chur, Kloten--Dietlikon Jets und Wiler-Ersigen um alles oder nichts: Die Mannschaft muss endlich wieder zu ihrer im Schweizer Cup gewonnenen Entschlossenheit finden.

31.01.2019 :: pd.
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