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Jodler laden zur musikalischen Wanderung
Langnau:

In lockerer Stimmung eröffnete der Jodlerklub Oberfrittenbach seine gegenwärtige Konzert- und Theaterreihe. Damit bot er den Anwesenden einen unterhaltsamen Abend.

Die Turnhalle Oberfrittenbach war vollbesetzt, als die Mannen des Jodlerklubs zur Bühne schritten und sich im Halbkreis aufstellten. Man sah es sofort: Der Jodlerklub hatte sich vergrössert und war in bester Stimmung. Mit dem ersten Lied zog er «Hei is Dorf». Von dort aus nahm er das Publikum mit auf eine musikalische Wanderung. Zuerst ging es mit dem «Schinfi-Egg-Jutz» von Ernst Ritter der Höhe zu. Dabei kamen der volle Chorklang und der Solopart schön zur Geltung. 

Eigentlich sei ja der Jodlerklub Oberfrittenbach zugleich ein Kulturverein. Er biete mit seinen Anlässen einen Ort des Zusammenseins an, meinte Präsident Daniel Kohler. 

Frische Stimmen

Monikas Chnöpflidrücker boten mit ihren musikalischen Einlagen gelungene Abwechslung. Dazwischen übernahm das Duett Beat und Therese Stalder den Wanderstab und erfreute mit dem Lied «Am Waudrand». «Höch obe» hielt der Jodlerklub erneut an und liess seine Stimmen in voller Frische erklingen. Dann ging es wieder talwärts und der Dirigent Beat Stalder stimmte mit seinen Mannen «Mys Älpli» von Adolf Stähli an. Nach dem genussvollen Halt waren wieder die Örgeler dran und das Duett erfreute nochmals mit seinem Auftritt. Schliesslich ging es mit dem Jodlerklub gemütlich «Am Waudsoum nah» heim zu. Die Jodler hatten wirklich Applaus verdient, und das Publikum genoss die Zugabe. Unter der Regie von Daniel Kohler übernahm die Theatergruppe das Zepter und führte heiter und belebt durch das Lustspiel «Nume kener Manne» von Hans Lellis. Auf dem Hallerhof hatten die drei Schwestern untereinander abgemacht, nie zu heiraten und keine Männer auf dem Hof zu dulden. Markus, der sich in Hanni verliebt hat und sie ganz für sich gewinnen möchte, heckt einen Plan aus. Um seinem Ziel näher zu kommen, engagiert er seinen Freund Sepp und Xaver Buchmeier. Auch die Pfarrköchin versucht, die Schwestern umzustimmen. Es ist ein lebhaftes Getue auf dem Hof. Anna, Fränzi und Hanni versuchen, ihrer Abmachung treu zu bleiben. Aber ob das gelingt? Auf jeden Fall fesseln die Laienspieler das Publikum mit lebhafter Unterhaltung, Komik und Charme. Dabei gibt es viel zu lachen.

04.01.2019 :: Margrit Kipfer
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