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Investitionen in die Feuerwehr
Investitionen in die Feuerwehr Schüpfheim:

Die Gemeindeversammlung genehmigte den Kredit für den Erweiterungsbau des Feuerwehrmagazins. Auch in den Fahrzeugpark wird investiert.

Der Botschaft des Gemeinderates zuhanden der Gemeindeversammlung ist zu entnehmen, dass laut der Gebäudeversicherung Luzern die Feuerwehr Schüpfheim für ihre aktuellen Aufgaben einen Platzbedarf von etwa 570 Quadratmeter aufweist. Zurzeit verfügt sie aber nur über eine Fläche von 300 Quadratmetern. Der für die Feuerwehr zuständige Gemeinderat Erwin Dahinden ergänzte an der Gemeindeversammlung: «Auch in den Bereichen Werkstatt, Führungsraum und Atemschutz-Retablierung bestehen Defizite. Das gilt ebenso für die Nasszellen. Ein WC für sechs Frauen und 98 Männer ist unzumutbar.»

Unter einem Dach 

Der Ergänzungsbau soll südöstlich an das heutige Feuerwehrmagazin angebaut und mittels Stockwerkeigentum in einen Neubau der PP Generalbau GmbH integriert werden. In diesem sind zusätzlich Wohnungen sowie die Unterbringung des Polizeipostens von Schüpfheim vorgesehen. Feuerwehr und Polizei werden somit an zentraler Lage des Dorfes unter einem Dach beheimatet sein. Der beantragte Kredit von 1,483 Millionen Franken wurde von den 187 anwesenden Stimmberechtigten oppositionslos genehmigt. Die Gemeinde erwartet Beiträge von der Gebäudeversicherung im Umfang von 180’000 Franken. Unbestritten war ebenfalls die Ersatzbeschaffung für ein 23 Jahre altes Tanklöschfahrzeug. Dieses wird zunehmend reparaturanfälliger und ist technisch veraltet. Der Sonderkredit von 450’000 Franken passierte ebenfalls ohne Gegenstimme. Die Gebäudeversicherung wird an diese Anschaffung einen Beitrag von 45 Prozent leisten.

Budget mit roten Zahlen

Das Budget 2018 weist einen Aufwand von rund 25,33 Millionen Franken und bei einem Steuerfuss von 2,30 Einheiten einen Ertrag von 25,16 Millionen Franken auf. Damit ist ein Aufwandüberschuss von gut 170’000 Franken veranschlagt. «Die finanzielle Wetterlage hat sich in einem Jahr dramatisch verschlechtert», meinte der für die Finanzen zuständige Gemeinderat Wendelin Emmenegger. Verantwortlich sei der Kanton, der in den Bereichen Beiträge Pflegedienstleistungen und Ergänzungsleistungen zur AHV wesentliche Kürzungen vorgenommen habe. Zudem würden die Erträge aus dem Finanzausgleich tiefer ausfallen, erläuterte er. Die Nettoinvestitionen sind mit 7,5 Millionen Franken veranschlagt. Besonders zu Buche schlagen der Um- und Erweiterungsbau des Dorfschulhauses und der Ergänzungsbau des Feuerwehrmagazins. Das Budget wurde von den Stimmberechtigten ohne Wortmeldung einstimmig genehmigt.

07.12.2017 :: Walter Marti
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