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In zwei Monaten ist OGA – mit neuen Angeboten und welschen Gästen
In zwei Monaten ist OGA – mit neuen Angeboten und welschen Gästen Langnau:

Die OGA-Leitung hat vieles angepasst, um die Gewerbe- und Landwirtschaftsausstellung zu verbessern. Gänzlich neu ist das Gastrokonzept. Auch hat es wieder Milchkühe. 



«Alle 250 Plätze sind ausverkauft», meldete Ueli C. Gerber, Präsident der OGA-Geschäftsleitung, an der Pressekonferenz am Montag. Die jedes dritte Jahr stattfindende Ausstellung ist bei den Gewerbetreibenden also äusserst beliebt. «Drei Viertel waren bereits bei der letzten OGA dabei und die meisten stammen aus dem einstigen Amt Signau», erklärte Roland Zaugg, welcher sich um die Infrastruktur kümmert. Damit sich die Besucherinnen und Besucher auf dem Rundgang durch all die Stände vermehrt ausruhen können, hat das OK ein gänzlich neues Gastro-Konzept ausgearbeitet. Nun kann man sich an sieben Orten verpflegen: «Blauliecht-Kafi», «Flösserbeiz», «Burestube» heissen drei neue Angebote, welche in der Ausstellung nebst den traditionellen Ständen der Bäcker und der Metzger für das leibliche Wohl der Gäste sorgen werden. 

Welscher Charme 

Der Gast der Oberemmentalischen Gewerbe- und Landwirtschaftsausstellung, die Montreux Oberland Bahn (MOB), wird seinerseits zwei Gaststätten betreiben: Die «Taverne vaudoise» sowie das «Bistro vaudoise». Letzteres wird sich in einem historischen Salonwagen befinden, welcher extra für die Ausstellung nach Langnau transportiert wird. Auch ein fahrbarer Zug wird an der OGA verkehren: Die MOB wird in Zusammenarbeit mit der BLS auf dem «Dorfplatz» zwischen «Kühni-Treff» und Eisstadion eine Kindereisenbahn betreiben. 

Der überdachte Platz wird auch abends zum eigentlichen Zentrum der Ausstellung. «Jeden Abend werden zwei Konzerte stattfinden. Am Mittwoch wird zudem die Langnauer Sportlerehrung über die Bühne gehen», erklärte die für den Bereich Gastro-Events zuständige Anette Gebhard. Jeweils um 18 Uhr und um 21 Uhr werden verschiedenste Formationen für Stimmung sorgen: Von der Dudelsack-Truppe über den Jugendchor Langnau, die «Vouchrüschjutzer» bis zur Après-Ski-Partyband «die frechen Engel» aus Österreich. Die Gastregion aus Montreux wird in Zusammenhang mit dem dortigen Jazzfestival in der Kupferschmiede ebenfalls für Musik sorgen. 

Stand für einen Tag mieten 

Dass die Organisatoren der Ausstellung neue Wege gehen, beweist weiter die Ausstellung «Emmental.Vielfalt». «Nicht alle Unternehmen, welche gerne an der OGA teilnehmen würden, haben auch die personellen und finanziellen Ressourcen, um einen Stand während allen neun Tagen zu betreuen», hielt Ueli C. Gerber fest. In «Emmental.Vielfalt» können nun einzelne Tage gebucht werden. An manchen der 15 Plätze werden also von Tag zu Tag neue Angebote präsentiert werden. «Die Wechsel sind sicher auch eine logistische Herausforderung», hielt Gerber fest. Das Angebot ist in der Tat vielfältig: Es reicht von den Landeskirchen, über politische Parteien, Bierbrauereien, soziale Institutionen bis zum Koffermarkt. An wenigen Tagen seien noch einzelne Plätze frei, orientierte Ueli C. Gerber. Die Aufbauarbeiten für die vom 10. bis 18. Juni stattfindende OGA starten Mitte Mai, wie Roland Zaugg ausführte. Anders gestaltet als bei früheren Ausstellungen wird der Eingang. Dieser wird sich beim eins-tigen Landi-Gebäude und nicht erst beim Eisstadion befinden. 

 


Kühe, Pferde, Schweine, Ziegen, Schafe – und Bienen

Tiere sind an der OGA stets ein Publikumsmagnet. Für die Kleinsten wird wiederum ein Streichelzoo eingerichtet. «Sehr beliebt waren bei den Kindern die kleinen Kälber und Wasserbüffel», erinnert sich Hans Erhard, welcher im OK den Bereich Landwirtschaft betreut. So soll auch heuer wieder die Möglichkeit bestehen, dass die kleinen OGA-Besucher verschiedene Tiere streicheln können. Damit auch die älteren Tierfreunde eine Weile in dieser Ausstellung verweilen (und gleichzeitig die Kinder beaufsichtigen) können, wird neu die «Burestube», ein 50-plätziges Restaurant eingerichtet. Während der letzten OGA haben wir immer wieder beobachtet, dass viele Besucher bei den Tieren eine Pause einlegten», sagt Hans Erhard. Zu bestaunen gibt es einiges: Kühe, Pferde, Schweine, Schafe, Ziegen, Kaninchen und Geflügel. Insgesamt werden rund 60 Tiere in der Markthalle präsentiert werden. Die Zahl stimmt aber nur bedingt; es werden ein paar hundert mehr sein. Heuer werden die Besucherinnen und Besucher erstmals einem Bienenvolk bei der Arbeit zusehen können. 

Ein Dutzend Milchkühe an der OGA

Wieder zu sehen sein werden Milchkühe. Bei der letzten Ausgabe im Jahr 2014 fehlten die Milchviehzüchter gänzlich. Dies, weil sie nicht mit den Plänen des OK’s einverstanden waren, welche keine grosse Milchvieh-ausstellung in einem separaten Zelt mehr wollte. An der kommenden OGA werden nun ein Dutzend Milchkühe sowie ein Muni präsentiert werden. Diese werden wie die anderen Tiere auch in der Markthalle untergebracht. Allerdings werden die Milchkühe – anders als alle anderen Tiere – nicht in Freilaufgehegen sein, wie Hans Erhard erklärt. 


 

13.04.2017 :: Bruno Zürcher
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