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In den Top-10 der letzten vier Saisons
In den Top-10 der letzten vier Saisons SCL Tigers:

Harri Pesonen, der neue finnische Stürmer, spielte in den letzten vier Saisons bei Lausanne und gehörte in dieser Zeit zu den zehn besten Skorern der Liga.

Die in zwei Saisons unter Headcoach Heinz Ehlers defensiv solid gewordenen SCL Tigers wollen und müssen offensiv stärker werden. Um die Torproduktion bei fünf gegen fünf Spieler und  im Powerplay zu steigern, haben sie für nächste Saison unter anderem Harri Pesonen verpflichtet. Der 29-jährige Stürmer hat in den vergangenen vier Saisons bei Lausanne die bereits bei seinem finnischen Stammklub JYP Jyväskylä gezeigten Skorerqualitäten bestätigt. In 203 Playoff-, Qualifikations- und Platzierungsrundenspielen erzielte er für die Waadtländer 156 Skorerpunkte (63 Tore/93 Assists) und belegt damit Rang 10 der
NLA-Topskorer seit 2014. Einen noch besseren Skorerpunkt-Durchschnitt als der neue SCL Tigers-Finne (0,77) erzielten nur neun weitere Stürmer: Linus Klasen (Lugano; 0,98), Robert Nilsson (ZSC Lions; 0,97), Perttu Lindgren (Davos; 0,96), Lino Martschini (Zug; 0,90), Julien Sprunger (Fribourg; 0,88), Niklas Danielsson (Rapperswil/Lausanne; 0,85), Tommi Santala (Kloten; 0,82), Josh Holden (Zug; 0,81) und Denis Hollenstein (Kloten; 0,79). 

 

Zwei Saisons mit Heinz Ehlers

SCL-Tigers-Headcoach Heinz ­Ehlers kennt Harri Pesonen aus zwei gemeinsamen Meisterschaften bei Lausanne. Im Frühling 2015 qualifizierten sich die Waadtländer als Siebte der Vorrunde zum zweiten Mal für die Playoffs und schieden in der ersten Runde gegen den SC Bern erst im siebten und letzten Spiel mit 1:2 n.V. aus. Harri Pesonen war es, der im alles entscheidenden siebten Spiel in Bern 50 Sekunden vor Schluss den 1:1-Ausgleich erzielte und damit eine Verlängerung erzwang. Ein Jahr danach verpassten Heinz Ehlers und Harri Pesonen die dritte Playoffteilnahme in Serie nur äusserst knapp. Lausanne beendete die Quali­fikation am Strich punktgleich mit dem SCB, der nur dank mehr Punkten in den Direktbegegnungen mit den Waadtländern unter die letzten acht vorstiess. Dass Lausanne überhaupt eine Playoffchance hatte, verdankte es einer Erfolgsserie im Dezember und Januar mit Punktgewinnen in 13 von 21 Spielen und einem Harri Pesonen in Höchstform mit 31 Skorerpunkten (14 Tore/17 Assists). Harri Pesonen allein auf seine Skorerqualitäten zu beschränken ist falsch. Er ist, wie die Mehrheit der Profis aus Skandinavien, ein athletisch, technisch und läuferisch erstklassig ausgebildeter Spieler. Er ist schnell, wendig und deshalb für jeden Gegner unberechenbar, aber auch etwas launenhaft. Trotzdem waren seine bisherigen Klubs am Saisonende gesamthaft betrachtet mit ihm stets zufrieden und verlängerten seine Verträge. Nach sechs Ausbildungsjahren in der Nachwuchsabteilung seines Heimatklubs JYP Jyväskylä spielte Harri Pesonen in zehn Profijahren nur noch für Jyväskylä, während zwei Saisons in Nordamerika für die NHL-Organisation der New Jersey Devils und deren AHL-Farmteam Albany und nach seiner Rückkehr nach Europa für Lausanne.  

 

17 Aufgebote von Kari Jalonen

Die grössten Erfolge feierte Harri Pesonen mit «seinem» Team, JYP Jyväskylä. 2009 und 2012 war er bei den beiden einzigen Titelgewinnen des Traditionsvereins dabei und spielte eine mitentscheidende Rolle. 2009 wurde er als bester Playoffneuling der Liga ausgezeichnet und drei Jahre später bildete er zusammen mit dem ehemaligen SCB-Kanadier Eric Perrin und Landsmann Jani Tuppurainen die Paradelinie, die in 14 Spielen 40 Punkte erzielte. Da wurden auch die Scouts des NHL-Klubs New Jersey auf den in den Juniorenjahren nicht gedrafteten Harri Pesonen aufmerksam. Er erhielt einen Einjahresvertrag, der im Juli 2013 um eine weitere Saison verlängert wurde. Abgesehen von vier NHL-Spielen im März 2013 kam der neue SCL-Tigers-Finne im Farmteam von Albany zum Einsatz. Für die finnische Nationalmannschaft wurde er 23mal ohne WM-Teilnahme aufgeboten, davon mehrheitlich während der Zeit unter Heinz Ehlers bei Lausanne. Allein 17 Länderspielchancen erhielt Harri Pesonen vom ehemaligen finnischen Nationalcoachduo, das gegenwärtig den SC Bern führt – Kari Jalonen und Ville Peltonen. 

05.04.2018 :: Werner Haller
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