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Historisch guter Saisonstart
Historisch guter Saisonstart SCL-Tigers:

 

Die Freude der Tigers ist gross: gewannen sie doch am Dienstagabend  gegen den ZSC, den letztjährigen Meister, mit 4:1


Heinz Ehlers hatte wohl eine Vorahnung, als er letzte Woche sagte, es habe nicht nur Schlechtes, dass man ein schwieriges Startprogramm zugeteilt bekommen habe und bereits in den ersten beiden Auswärtsspielen auf die Titelanwärter Bern und Zürich treffe. «Vielleicht ist es besser, weil sie noch nicht eingespielt sind», so der Langnauer Trainer. 

War bei der diskussionslosen 0:3-Niederlage am letzten Samstag beim SC Bern noch nichts von einem nicht eingespielten Gegner zu sehen, traf dies vorgestern Dienstag im Zürcher Hallenstadion dafür umso mehr zu. Die Mannschaft, welche den SCL Tigers gegenüberstand, war gut fünf Monate nach dem Gewinn des Meistertitels, kaum mehr wiederzuerkennen. Die Lions zogen einen schwarzen Abend ein, an dem ihnen kaum etwas gelang. 

Den überraschenden 4:1-Erfolg in Oerlikon nur am schwachen Gegner festzumachen, wäre dem Team von Ehlers gegenüber aber nicht fair. Wie schon beim 5:2-Sieg zum Saisonauftakt am letzten Freitag gegen Aufsteiger Rapperswil, überzeugten die Tigers mit einer starken Kollektivleistung.

 

Rüegseggers Premiere 

Weder fiel ins Gewicht, dass im dritten Spiel zum dritten Mal ein anderer Ausländer überzählig zuschauen musste (diesmal Eero Elo), noch, dass erstmals Damiano Ciaccio im Tor zum Einsatz kam. Bezeichnend war auch, dass die beiden ersten – und wegweisenden – Treffer durch die vierte Langnauer Sturmreihe erzielt wurden. 

Dabei glänzte vor allem Stefan Rüegsegger, welcher das 1:0 durch Nils Berger mit einem starken Sololauf mustergültig vorbereite und auch zum 2:0 von Samuel Erni das entscheidende Zuspiel lieferte. Dem 20-Jährigen gelangen zum ersten Mal in der höchsten Liga zwei Skorerpunkte in einem Match. Damit haben die SCL Tigers Historisches geschafft. Denn erstmals seit dem NLA-Aufstieg 1998 haben sie zwei der ersten drei Begegnungen gewinnen können. Enorm wichtig, wenn man bedenkt, wie viel Unruhe nach den Fehlstarts der letzten Jahre jeweils schon früh aufkam. Gelegenheit, diese positive Bilanz sogar noch auszubauen, bietet sich den Langnauern am Freitag zuhause gegen Ambri und am Samstag in Davos. Beruhigend für Ehlers: Beide Teams sind – gemessen an den bisherigen Auftritten – definitiv noch nicht eingespielt.

27.09.2018 :: Christoph Schär
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