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Hexen trieben ihr Unwesen
Bowil:

 

Am «Gmüetliche Abe» der Trachtengruppe gelangte nebst traditionellen Darbietungen auch der etwas schräge «Hexentanz» zur Uraufführung. 


Mit dem Lied «Das steut mi uf» eröffnete der von Margreth Zürcher geleitete Trachtenchor das Programm in der Turnhalle. Der Chor, der sich ganz dem Jodellied verschrieben hat, gab in der Folge weitere, sauber vorgetragene Lieder von bekannten Komponisten wie Adolf Stähli, Franz Stadelmann oder Ueli Moor zum Besten.

Marianne Stadler leitet die Tanzgruppe seit 25 Jahren; seit zehn Jahren gemeinsam mit ihrer Tochter Franziska Stadler. Die Handschrift der beiden war auch diesmal in den präzis, schwungvoll und mit Eleganz vorgetragenen Tänzen zu erkennen. Nach traditioneller Art wurde der aus dem Kanton Zürich stammende «Späckrösti-Schottisch» getanzt, gefolgt von weiteren Tänzen im herkömmlichen Stil aus den Kantonen Graubünden und Bern.

Traditionelle und moderne Lieder

Zur Musik«Ds Häxi» vom persönlich anwesenden Walliser Komponisten Thomas Wenger kreierte das Tanzleiterpaar ihren eigenen neuen und etwas schrägen Hexentanz. Als Hexen verkleidet hüpften die Tänzerinnen und Tänzer durch die Publikumsreihen. 

Ein Leckerbissen der besonderen Art an diesem von Franziska Stadler und Ursula Schlüchter mit viel Humor moderierten Abend waren die Auftritte des Jodelduetts Trudi Rüfenacht und Markus Geissbühler, am Örgeli begleitet von Christian Kropf. Traditionelle wie auch moderne Lieder trugen sie in Perfektion und harmonischer Reinheit vor. 

Musikalischer Gast war schon fast traditionsgemäss die Kapelle Enzian aus Gümligen. Nebst der musikalischen Umrahmung war sie für die Begleitung der Trachtentänze sowie im Anschluss für rassige Tanzmusik verantwortlich. 

11.10.2018 :: egs.
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