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Grosser Bedarf, grosser Betrag
Rüegsau:

Die Stimmberechtigten werden im September über einen Baukredit von rund 18 Millionen Franken abstimmen. Ein grosser Betrag, der zum grossen Nachholbedarf passt.  


Nicht nur Jugendliche der eigenen Gemeinde drücken im Rüegsauschachen die Schulbank. Derzeit machen die Schülerinnen und Schüler aus Hasle, Lützelflüh, Affoltern und Heimiswil gar die Mehrheit aus. Entsprechend zahlen diese Gemeinden Beiträge an den Schulbetrieb sowie an die Schulinfrastruktur. Letzterer lag in den letzten Jahren bei über 400’000 Franken. «Wir haben diese Beiträge schon immer erhalten, haben aber nie so viel in die Schulinfrastruktur investiert», hielt Gemeindepräsident Fritz Rüfenacht an einer Informationsveranstaltung fest. «Das Geld ist in die laufende Rechnung geflossen. Wir haben damit unser Ergebnis besser dargestellt.» Rüegsau verfügt heute über eine vergleichsweise tiefe Steueranlage von 1,59 Einheiten. Hasle beispielsweise wirtschaftet mit 1,89 oder Lützelflüh mit 1,84 Einheiten.

«Wir werden das stemmen können»

Um die Investition von rund 18 Mil-lionen Franken stemmen zu können, wird Rüegsau nicht darum herum kommen, die Steuern zu erhöhen. Gemäss dem Finanzplan sollen diese zunächst um einen Zehntel auf 1,69 und dann später, ums Jahr 2021, auf 1,79 Einheiten steigen. Fritz Rüfenacht ist guten Mutes, dass Rüegsau diese Investition wird stemmen können. «Wir verfügen über viel Eigenkapital und die Steuereinnahmen sind in den letzten Jahren immer gestiegen, dies wird auch in Zukunft so sein.»

Gemeinderat Andreas Hängärtner hatte zuvor noch einmal aufgezeigt, was das 18-Millionen-Projekt alles beinhaltet: Den Abbruch des Mitteltraktes, der sich in einem baulich schlechten Zustand befindet; ein Neubau mit acht Klassenzimmern, vier Gruppenräumen, fünf Spezialunterrichtsräumen (Musik, NMG); Räumen für die Lehrerschaft; eine Turnhallle samt Nebenräumen und Garderoben. Weiter ist in dem Baukredit die Sanierung des bestehenden Schulhauses mit vier Schulzimmern sowie zwei Gruppenräumen inbegriffen. Schliesslich würden auch die Schulprovisorien mit 630’000 Franken zu Buche schlagen, hielt Hängärtner fest.

07.06.2018 :: zue.
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