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Genie der Abfahrtspiste empfangen
Genie der Abfahrtspiste empfangen Bumbach: Beat Feuz wurde in seinem Heimatdorf empfangen. Mit zwei Olympia-Medaillen und der Kugel für den besten Abfahrer konnte er die Ehrung antreten. 

«Was denkt Ihr, zum wievielten Mal ehren wir hier in der Turnhalle unseren Beat Ende der Wintersaisons?», stellte Moderator Rudolf Zesiger letzten Samstag gleich zu Beginn fragend in die Runde. Und er gab die Antwort gleich selbst: «Bereits zum fünften Mal hat nun der Beat-Feuz- Fanklub einen grossartigen, zur Tradition gewordenen Empfang für den Weltmeister und Olympia-Medaillengewinner organisiert.» Gross und Klein waren wieder dabei, um dem weltbesten Abfahrer der vergangenen Saison einen würdigen Empfang zu bieten. Die Ansprachen der Vertreter von Swiss Ski, der Sponsoren, des Ausrüsters, der Skiklubverantwortlichen, des Gemeindepräsidenten und von Emmental Tourismus waren einhellig: Beat ist ein Genie auf den Abfahrtspisten. Ein Charakterkopf mit viel Sympathie und Charisma. «Mit der Saison 2017/2018 konnte Beat Feuz seinen Weg nicht nur erfolgreich weiterbeschreiten, nein, er hat ihn letztendlich in allen Farben zum Leuchten und Glitzern gebracht», so die Meinung des Fanklubs. 

Der JO-Nachwuchs stellte Fragen

Die JO-Jungschaar überbrachte dem Abfahrtskönig nicht bloss persönliche Geschenke, die Knaben und Mädchen durften die Plattform auch nutzen, um Fragen zu stellen. «Wie viele Weltcuprennen hast du schon absolviert?», tönte es zum Beispiel aus der Runde. Rund 140, die Antwort des Meister. «Sobald mich einer schlägt, der im Jahre 2000 oder jünger geboren ist, werde ich aufhören», ergänzt Beat schmunzelnd. Die Frage nach der Anzahl gewonnener Medaillen beantwortete der Spitzensportler mit 33 im Weltcup, 2 an Olympiaden und 2 an Weltmeisterschaften.   

Neue Ziele – sportlich und familiär

Bereits steht Feuz in der Vorbereitung zur neuen Saison. Die sportlichen Ziele liegen klar in der Abfahrt und im Super-G. Familiär stehen jedoch für ihn wie seine Partnerin Katrin Triendl die baldigen Elternfreuden im Vordergrund. Beat und seine Partnerin werden wohl einen Lastwagen benötigen, um die vielen, wohlverdienten Geschenke – auch babyspezifische wie Windeln, Kinder-
skis und Kinderrenndresses – in ihr Domizil nach Österreich zu transportieren. 

19.04.2018 :: Pedro Neuenschwander
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