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Gelöste und nervenstarke Pferde am Feldtest
Gelöste und nervenstarke Pferde am Feldtest Bärau:

Beim Feldtest haben sich acht Freibergerpferde präsentiert. Hinsichtlich der Abstammung und des Fremdblutanteils waren die jungen Pferde recht unterschiedlich.

Mit der Startnummer eins stellte sich «Nilo» vor den zwei Rasserichtern Hugo Piller und Philippe Marchand auf. Der helle Fuchs mit auffälliger breiter Blesse, im Besitz von Christine und Ernst Zürcher aus Eggiwil, setzte gleich einen Massstab mit den höchsten Exterieurnoten des Nachmittages. Mit den Noten 8,8,8 verliess der von Bendicht Röthlisberger vorgeführte Wallach den Schauring. Mit der imposanten Grösse von 165 Zentimetern zog Startnummer zwei gleich alle Blicke auf sich. «Lotus» gehört Renate Schöni in Oschwand. Das gemessene Stockmass schlug sich in der Exterieurbewertung mit einer fünf im Typ nieder, ergänzt mit einer sieben im Bau und einer acht im Gangwerk. Etwas Nervosität kam bei Ursula Hasler, der Sekretärin der PZG Oberemmental auf, als Startnummer drei den Ring betrat. Gehört doch «Diva» ihrer Tochter Alexandra. Die Stute fiel vor allem durch ihren prägnanten weissen Fleck am Bauch und den ebenfalls speziell gezeichneten Beinen auf. Bendicht Röthlisberger stellte das zweite Pferd mit Namen «Nilo» vor. Der grossrahmige braune Wallach durfte sich dreimal eine sieben notieren lassen, was schlussendlich im dritten Rang resultierte.

Unterschiedlicher Fremdblutanteil

Im zweiten Rang klassierte sich «Fina», welche Fritz Muster aus Rüderswil, dem Präsidenten der Pferdezuchtgenossenschaft Oberemmental, gehört. Als Feldtest-Sieger ging «Candy» hervor. Der braune Wallach gehört Ulrich Gerber aus Oschwand und wurde mit 7,6,8 benotet. «Das Segment der präsentierten Pferde war ziemlich unterschiedlich, auch hinsichtlich Abstammung und Fremdblutanteil», meinte Hugo Piller nach Beendigung der Exterieurbewertung. Jedes der acht Feldtestpferde weist einen anderen Vater vor.

Seriös gefahrene Pferde

Richter Hansjürg Fuhrimann konnte beim Fahren vorwiegend den oberen Teil der Notenskala nutzen. Er war sich mit Gerhard Bieli, der das Anspannen der Pferde beurteilte, einig, dass die Tiere gelöst und nervenstark agierten: «Man merkt, dass die Feldtestpferde seriös gefahren wurden.» Vier Pferde beendeten die Teilprüfung Reiten mit einem Durchschnitt von 9.000 und eine sechs im Schritt war die tiefste Note, die von Richter Konrad Erni ausgesprochen wurde.

07.06.2018 :: Karin Rohrer
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