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Freude und Wehmut an der letzten Gemeindeversammlung
Freude und Wehmut an der letzten Gemeindeversammlung Schlosswil:

Zahlreiche Stimmberechtigte besuchten die letzte Gemeindeversammlung. Markus Geist und Stefan Graf wurden in den Gemeinderat in Grosshöch-stetten gewählt. 


An der letzten Gemeindeversammlung in Schlosswil war eine tiefe Ortsverbundenheit spürbar. Auf Wahlergebnisse, die gefeiert wurden, folgten Verabschiedungen. Der Männerchor berührte mit einer Ode an das Dorf und brachte mit der Zeile: «Üses Dörfli isch äs Bijou» das Schlosswiler Dasein auf den Punkt. 

Die Zeit zurückgedreht 

Im 14. Jahrhundert war Wil, damals auch mit gültiger Schreibweise Wyl, Teil der Landgrafschaft Burgund. Das Thali, das Nest, Oberhünigen und Grosshöchstetten gehörten bereits im Mittelalter zur Ortschaft Wil – dem heutigen Schlosswil. Anfang Jahr vereinen sich nach vielen Jahrhunderten die beiden Dörfer Schlosswil und Grosshöchstetten wieder. 

Wer darf nach Grosshöchstetten? 

Die offene Frage, wer nach der Fusion den Gemeinderat Grosshöchstetten ergänzen wird, wurde an der -Gemeindeversammlung Schlosswil mit eindeutigen Ergebnissen -beantwortet. 107 Stimmberechtigte -wählten den Gemeindepräsidenten Markus Geist mit 85 Stimmen. Geist arbeitet seit zehn Jahren im Gemeinderat Schlosswil mit. Der zweite Sitz erhielt Stefan Graf mit 80 Stimmen. Er gehört seit 2016 dem Schlosswiler Gemeinderat an. Für die kommende Legislatur werden in Grosshöchstetten die Gemeinderdatssitze inklusive Gemeindepräsidium von sieben auf neun Sitze erweitert. Diese zwei Sitze sind Schlosswil zugesichert. Danach schrumpft dieser wieder zurück auf sieben. Nicht gewählt in den Rat wurden Regina Steiner mit 33 Stimmen und Franziska Zumbrunnen mit 15 Stimmen, beide wurden von den Versammelten als Ersatzkandidatinnen gewählt. 

In die Sekundarschulkommission von Grosshöchstetten gewählt wurde Franziska Zumbrunnen mit 64 Stimmen, die Mehrheit stimmte Barbara Gutzwiler-Häusler in die Kindergarten, -Primar und -Realschulkommission. Fritz Badertscher wird neu in der Geschäftsprüfungskommission Einsitz nehmen. 

Feierlicher Ausklang

Mit beschlossener Fusion werden sämtliche Schlosswiler Kommissionen aufgelöst. Die daraus entlassenen Behördenmitglieders erhielten eine feierliche Verabschiedung. Ausserdem wurden vier Jungbürgerinnen und Jungbürger geehrt. Darunter Simon Knöpfel, der bei seiner Vorstellung den beiden Gemeinden in Zukunft, «e gueti Fusion und kes Gstürm» wünschte.

07.12.2017 :: Olivia Nussbaum
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