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Fortschritte bei den SCL Tigers erkennbar
Fortschritte bei den SCL Tigers erkennbar SCL Tigers:

Resultatmässig durchleben die SCL Tigers momentan eine Berg- und Talfahrt. Wie schon eine Woche zuvor gegen Servette (3:2) und Kloten (0:4) folgte auch am letzten Wochenende auf den Heimsieg am Freitag (2:1 gegen Biel) eine Auswärtsniederlage (1:3 in Lugano).

Im Tessin setzte es im fünften Auswärtsmatch bereits die fünfte Niederlage ab. Doch die bisher beste Leistung auf fremdem Eis muss den Tigers Mut machen. Unabhängig von den Ergebnissen sind im Team von Heinz Ehlers langsam aber sicher Fortschritte erkennbar. Grund zur Kritik bietet derzeit eigentlich nur die erste Angriffsreihe. Während Anton Gustafsson, Eero Elo und Antti Erkinjuntti zu Saisonbeginn in fünf Partien 20 Skorerpunkte ablieferten, wartet das Trio seit mittlerweile vier Spielen auf einen Eintrag in der Skorerliste.

Dafür treffen andere, wie Yannick Albrecht und Alexej Dostoinow beim 2:1-Sieg gegen Biel. Obwohl die Mannschaft gegen die Seeländer im letzten Drittel massiv unter Beschuss geriet (4:21 Torschüsse!), hielt sie dem Druck stand und rettete die knappe Führung über die Zeit. Der erste Sieg nach 60 Minuten dieser Saison war vor allem Torhüter Ivars Punnenovs zu verdanken, der den Erfolg für sein Team «gestohlen» hat. Der Lette zeigte in seinem ersten Einsatz nach der überstandenen Adduktorenverletzung eine grandiose Leistung und stach seinen Konkurrenten im Bieler Tor klar aus. Während Punnenovs 40 von 41 gegnerischen Abschlüssen entschärfen konnte, stoppte Jonas Hiller «nur» 20 von 22 Langnauer Schüssen.

Apropos Jonas Hiller. Mit ihm, Biel-Verteidiger Beat Forster, sowie den beiden Tigers-Stürmern Emanuel Peter und Thomas Nüssli standen am letzten Freitag vier Akteure mit einer besonderen Verbindung auf dem Eis. Die vier Ostschweizer wurden 1998 im Alter zwischen 14 und 16 Jahren mit dem SC Herisau Schweizer Meister bei den Elite-Novizen. Ausser Goalie Hiller wurden später alle aus dem Quartett im NHL-Draft berücksichtigt. Doch der einzige welcher in Nordamerika Karriere machte war Jonas Hiller (437 NHL-Einsätze). Irren ist also auch in der besten Liga der Welt menschlich.


05.10.2017 :: Christoph Schär
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