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Flinke Beine und ein fauler Knecht
Zollbrück:

Am Mittwochabend, 24. Oktober, zeigte die Trachtengruppe Emmenmatt im «Sternen», Neumühle, ihr tanzendes Geschick sowie ihre schauspielerischen Fähigkeiten.

Wenn alle so faul gewesen wären wie der Knecht im Theater «Isidor, de nöi Chnächt», ein Schwank von Peter Läubli, wäre es ein langweiliger Abend geworden. Aber bereits die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer zeigten stolz ihre gelernten Trachtentänze und freuten sich ebenso, diese selber anzusagen. Die etwas ältere Teenagergruppe erfreute das Publikum im Saal und tanzte wie auch die Trachtengruppe selber Tänze aus verschiedenen Regionen. Das Ländlerquintett Berna-Grischa spielte zu Beginn des Abends und begleitete die Tänze mit den passenden Melodien. Die Leitung bei den Kindertänzen haben Martina Berger und Marlies Galli. Ursula Bützberger und Claudia Krähenbühl üben mit den Erwachsenen die Schritte und Bewegungen.

Dazwischen sang das Jodlerduett Nina Lehmann und Selina Wüthrich bekannte Jodellieder. Ihre Auftritte wurden auf dem Schwyzerörgeli von Annelies Mosimann begleitet.

Der Arbeit erfolgreich entrinnen

Im zweiten Teil boten die Theaterleute beste Unterhaltung und brachten die Zuschauer zum Lachen. Der neue Knecht Isidor weiss genau, wie er mit guten Ausreden und sich krank stellen der Arbeit entrinnen kann. Seine Schwester hilft ihm auch noch dabei; erst der Doktor kann ihm Beine machen. Der Bauer und seine Frau versuchen das Beste aus der Situation herauszuholen und nehmen zu guter Letzt die angebliche Ehefrau Isidors mit Kleinkind auf. 

Regie führte Annarös Lehmann, souffliert hat Sabine Weibel und für das Schminken war Cornelia Scheidegger zuständig. 

01.11.2018 :: ssb.
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