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Erstmals auf dem Podest
Grasski:

In Österreich wurden drei FIS-Rennen in den Disziplinen Super-G, Riesenslalom und Slalom ausgetragen. Martin Schacher überraschte im Super-G mit seinem ersten Podestplatz.

Der Escholzmatter Martin Schacher sorgte im Super-G für eine Überraschung: Mit rund einer Sekunde Rückstand auf den Sieger Martin Bartak aus Tschechien und 46 Hundertstelsekunden Rückstand auf den zweitplatzierten Österreicher Sascha Posch, fuhr Schacher mit dem dritten Rang den ersten Podestplatz seiner Karriere ein. Mit diesem Ergebnis hatte er nicht gerechnet: «Ich habe einfach die Skier laufen gelassen und erwischte bis ins Ziel eine gute Linie. Mit einem Top-Ten-Platz wäre ich schon zufrieden gewesen; der dritte Rang übertrifft meine Erwartungen.» Vito Schaniel überzeugte mit dem 12. Rang.

Im Riesenslalom ausgeschieden

Im Riesenslalom am Samstag konnte Schacher den Schwung vom Vortag indes nicht mitnehmen. Er positionierte sich zur Halbzeit auf Rang acht. Im zweiten Lauf erwischte er einen Schlag auf die Skier und schied aus. Martin Bartak gewann den Riesenslalom vor dem Österreicher Philipp Gschwandtner und dem Tschechen Vaclav Macat. Vito Schaniel seinerseits verfehlte mit zwei technisch sauberen Fahrten die Top-Ten nur knapp – er wurde Elfter.

Vito Schaniel wird Fünfter im Slalom

Auch im Slalom am Sonntag lief es für Schacher nicht nach Wunsch. Im ersten Lauf fand er den Rhythmus nicht; im zweiten Lauf kam er dann schlussendlich nicht ins Ziel. 

Besser erging es Vito Schaniel. Durch zwei solide Fahrten schaffte er es sogar unter die besten Fünf. Wie im Riesenslalom fuhren Martin Bartak und Philipp Gschwandtner auf die Ränge eins und zwei. Der Tscheche Adam Hromadko komplettierte mit dem dritten Rang das Podest. Knapp vor Schaniel erreichte der Italienier Nicolo Schiavetti Rang vier.

Bis zu den nächsten Weltcuprennen am 28. und 29. Juli im italienischen Skiort Montecampione absolvieren die Athleten der Nationalmannschaft zur Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte mehrere Trainingslager in der Ostschweiz sowie auf der Marbachegg.

12.07.2018 :: egs.
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