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«Erfreuliche Finanzlage»
Mirchel:

Die Stimmbürger haben das Budget verabschiedet. Es sieht einen Überschuss vor. Die Gemeinde sei finanziell auf einem guten Weg, informierte der Gemeinderat.

Die Gemeindepräsidentin Ursula Wälti konnte am letzten Donnerstag 21 stimmberechtigte Mirchlerinnen und Mirchler zur Gemeindeversammlung begrüssen. Der verantwortliche Gemeinderat für die Finanzen, Daniel Moser, präsentierte anschliessend das Budget für das Jahr 2018. «Die Finanzlage der Gemeinde Mirchel ist grundsätzlich sehr erfreulich und auf gutem Weg», begann Moser seine Präsentation. Das Budget 2018 sieht einen Aufwand im allgemeinen Haushalt von 1,93 Millionen und einen Ertrag von 2,02 Millionen Franken vor. Das ergibt einen Ertragsüberschuss von 90’000 Franken. Die Gemeinden sind allerdings dazu verpflichtet, sogenannte systembedingte Abschreibungen zu machen, wenn die ordentlichen Abschreibungen tiefer ausfallen als die Nettoinvestitionen. So muss Mirchel zusätzlich knapp 70’000 Franken abschreiben und es bleibt noch ein Ertragsüberschuss im allgemeinen Haushalt von 20’000 Franken. «Dieses Geld ist für die Gemeinde aber nicht verloren», betonte Daniel Moser. «Es kann zum Beispiel dazu verwendet werden, zukünftige Verluste zu decken.»

Ausserordentlich hohe Ausgaben verzeichnet die Gemeinde Mirchel beim Budgetposten Bildung. «Das liegt an den hohen Schülerzahlen», erklärte Moser. «Fast ein Viertel unserer Einwohner geht zur Schule.» Gemeinden mit besonders hohen Schülerzahlen erhalten allerdings vom Kanton Bern einen Zuschuss. Mit diesem kann Mirchel auch für das Jahr 2018 rechnen. 

Stets schwarze Zahlen bis 2022

Die 21 anwesenden Stimmbürger haben das Budget 2018 einstimmig und ohne Diskussion angenommen.

Auch die finanzielle Zukunft sieht in Mirchel rosig aus, wie der Finanzplan 2018 bis 2022 aufzeigt. «Wir erwarten in allen Jahren einen Ertragsüberschuss», führte Daniel Moser aus. «Bis ins Jahr 2022 sollten wir 290’000 Franken generieren können, bestehend aus Bilanzüberschuss und zusätzlichen Abschreibern.» So plant die Gemeinde Mirchel auch keine Steuererhöhung bis ins Jahr 2022.

Weiter informierte der Gemeinderat, dass er Hans Peter Mosimann als neuen Gemeindeweibel gewählt hat. Er wird per 1. Januar die Nachfolge von Fritz Grunder antreten, welcher nach 17 Dienstjahren auf Ende Jahr demissioniert hat.

Die Gemeindeversammlung ging in Rekordzeit über die Bühne. Nach nur einer halben Stunde konnten sich die Gemeindemitglieder schon wieder auf den Heimweg machen.



07.12.2017 :: bbl.
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