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«Emmenbrücke» hat neue Besitzer
«Emmenbrücke» hat neue Besitzer Schüpbach:

Das Restaurant Emmenbrücke in Schüpbach ist verkauft. Der Betrieb wird aber vom Wirteehepaar Annemarie und Martin Dubach noch mindestens zwei Jahre weitergeführt.

Seit Mai 1994 führen Annemarie und Martin Dubach das Restaurant Emmenbrücke in Schüpbach. Nun haben sie die Liegenschaft mitsamt der dazugehörenden Bauparzelle am Schulhausgässli verkauft. Die Käuferschaft verbirgt sich hinter dem Namen «G2K», was so viel bedeutet wie «Gerber und zwei Kühni’s». Es ist eine einfache Gesellschaft bestehend aus der Gerber Generalbau + Immobilien GmbH mit Sitz in Konolfingen sowie der KUE Immobilien GmbH mit Sitz in Sumiswald. Und die KUE GmbH besteht aus Ernst und Ulrich Kühni, beide sind in der Geschäftsleitung und im Verwaltungsrat der Kühni AG in Ramsei tätig.

Restaurant soll weiter bestehen

Annemarie und Martin Dubach zeigen sich erfreut und erleichtert über den Verkauf. «Wir sind seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Käufer und froh, jetzt eine gute Lösung gefunden zu haben. Wir freuen uns, das Restaurant bis voraussichtlich Ende Mai 2020 nahtlos weiterführen zu können», sagt Martin Dubach. Und Ernst Kühni ergänzt: «In dieser Zeit werden wir nach einem neuen Wirt Ausschau halten; uns liegt es am Herzen, das Restaurant weiter zu betreiben.» 

Kühni bestätigte auch, dass sich mit der «Emmenbrücke» und dem Betrieb der geplanten Markt- und Reitsporthalle im Hübelischachen, Signau, gewisse Synergien im Gastro- und Parkierungsbereich ergeben können.

Keine Luxuswohnungen

Wie Architekt Fritz Gerber erläutert, soll in einer ersten Phase das bereits früher geplante und im Jahr 2012 bereits bewilligte Mehrfamilienhaus am Schulhausgässli gebaut werden. «Das damalige Projekt wird nun in einzelnen Details überarbeitet und neu publiziert, und zwar bereits im Verlaufe dieses Sommers. Mit dem Bau beginnen wir im Jahr 2019, die Fertigstellung erwarten wir ein Jahr später», sagt Gerber zum Zeitplan. Das Projekt sehe elf unterschiedlich grosse Eigentumswohnungen vor, alle von der Einstellhalle her mit einem Lift erschlossen und dadurch auch altersgerecht. «Und», ergänzt Ernst Kühni, «die Wohnungen wollen wir zu günstigen und attraktiven Bedingungen anbieten; wir bauen keine Luxusappartements.»

Neuer Saal wäre möglich

In einer zweiten Bauphase werde der Ökonomie- und Saalteil des bestehenden Gebäudes umfassend umgebaut. Dabei soll ebenerdig – sofern Vereine und Gemeinde ein entsprechendes Interesse zeigen – ein neuer Saal integriert werden, erklärt der Architekt. Im Weiteren umfasse das um 1833 erbaute Haus auch genügend Raum für weitere Wohnungen oder geeignete Gewerberäume. 

Die neuen Eigentümer sind zuversichtlich, dass in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege ein stilgerechter Umbau möglich wird. 

10.05.2018 :: Max Sterchi
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