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Eine Mulde für den Rasenschnitt
Häutligen:

Künftig soll das Grüngut nicht mehr im Wald, sondern in einer Mulde entsorgt werden. Das hat die Gemeindeversammlung entschieden.


45 Häutligerinnen und Häutliger wollten sich an der Gemeindeversammlung über die Neuorganisation der Grüngutentsorgung informieren lassen. Aktuell wird das Grüngut auf einem Haufen im Wald deponiert. Dies soll sich ändern. Gemeinderat Christoph Siegenthaler konnte zwei Vorschläge zur Abstimmung unterbreiten: Bei der ersten Variante stellt die Gemeinde beim alten Schützenhaus eine Occasions-Mulde auf, in der Rasenschnitt und Blumenabfälle entsorgt werden können. Diese werden später von einem Bauern auf dem Feld untergepflügt. 

Bei der zweiten Variante würde man sich bei der Gemeinde Konolfingen einkaufen und die Häutliger könnten ihr Grüngut bei der Sammelstelle am Lochenbergweg in Konolfingen deponieren. «Dies würde pro Haushalt eine jährliche Grundgebühr von 20 Franken bedeuten», erklärte Christoph Siegenthaler diesen Vorschlag. «Der Gemeinderat schlägt die erste Variante vor, sie ist die einfachste und günstigste. Eine Occasions-Mulde kostet nicht alle Welt», sagte Gemeindepräsident Peter Gäu-mann. Auch ein Votant machte sich für diese Lösung stark: «Hier im Dorf haben viele selber einen Mist oder einen Nachbarn, dem sie den Rasenschnitt geben können. Die Variante mit Konolfingen würde aber jeden Bürger finanziell treffen.» Die Anwesenden nahmen die erste Variante mit 42 Ja-Stimmen bei einer Nein-Stimme an. 

Schnelleres Internet ab Dezember 

Die Internetversorgung in Häutligen ist den heutigen Nutzeranforderungen nicht gewachsen. Auf grosses Interesse stiessen daher die Informationen zum Anschluss an das Swisscom Ultrabreitbandnetz. Stephan Luginbühl von der Swisscom konnte den Bürgern eine frohe Botschaft überbringen. «Wir beginnen mit den Arbeiten nach der Ernte im August. Mitte Dezember sollte das neue Netz im Betreib sein», stellte er in Aussicht. 

Finanzverwalter Andreas Fankhauser stellte die Jahresrechnung 2016 vor. Diese schliesst bei einem Gesamtaufwand von 1,09 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 48’000 Franken. Das ist gegenüber dem Budget eine Besserstellung von 14’600 Franken. Die Rechnung wurde genehmigt, ebenso der Nachkredit von 132’000 Franken für die periodische Abgrenzung der Sozialhilfe. 



15.06.2017 :: vjo.
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