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Eine isch uf Georgie zum Baron ga chäse

Die beide Höf Aesch u vorder Liechtgut sy urschprünglich eis Heimet gsy u hei zur Herrschaft Sumiswaud ghört. Ds Sässhus, dr eigentlech Stammsitz, isch ds hütige Burehuus vor Familie Heiniger gsy. Scho früech isch das grosse Guet ufteilt worde.  

Uf em Liechtguetbach isch 1714 dr Buur gschtorbe, dr Michu Brand-Eggimaa. Dä syg, so het dr Pfarrer notiert, «ein Muster von Ehrlichkeit, Frömme und Fleiss» gsy. Es Meitschi, wo 1881 uf däm Hof ufgwachse isch, het iri Läbensgschicht ufgschribe – o dank däm wüsse mir, wie me uf somene Hof het gläbt. Sie schribt, dass es viu Arbit aber nume weni Brot heig gää, aber immerhin heige d Härdöpfu glängt. Jede Tag heig d Mueter e Chorb Härdöpfu kochet u die när ufem Tisch usgläärt.  

Dr Twiri-Hof ghört sit Genera-tione dr Familie Voramwaud. Wie no angeri Familie us der Gägend vo Sumiwaud isch das e Familiename, wo sy Urschprung im Oberaargou oder im hütige Zofige-Bezirk het. Vom Christian Voramwaud, wo Chorrichter u Kirchmeier isch gsy, gits sogar es Porträä vom Kunschtmaler Friedrich Walthard. 

Ds Vorder Liechtguet ghört, so wyt überhoupt no Ufzeichnige existiere, dr Familie Liechti. Dä Hof syg dää, wo dr Simon Gfeuer «Heimisbach» touft heig. Dr Kunschtmaler Fred Baumann het de o dä Hof gmaut u mir hei ds Rächt übercho, das Gemäude im Buech dörfe z zeige. Eine vo dene Liechtine isch übrigens aus Chäser im Jahr 1876 nach Georgie usgwanderet u isch dert zersch aagsteute Chäser vom Baron von Kutzschenbach gsy. Dä Baron het dert es grosses Guet gha u het Lüt gsuecht, wo sech mit Chäs u mit Chüe uskenne. Er het gwüsst, wo är muess sueche: si Frou, d Baronin von Kutzschenbach, isch e Scheidegger vo Lützuflüh gsy! 

Uf em hingere Liechtguet wohne hüt Gfeuersch, die ghöre i die glychi Familie wie dr Schriftsteuer. Ganz z hingersch isch no ds Hohwaudhuus. Spezieu isch dert, dass dr Bsitzer dr Muni het müesse ha vom Schlossguet Trachsuwaud – drfür het är kener Stüüre müesse zahle. 

So, itze hani viu über Trachsuwaud verzeut. Die, wo me wei wüsse, müsse es Buech chouffe! 



01.02.2018 :: Hans Minder, Lokalhistoriker
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