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Ein Wochenende zum Abhaken
Unihockey, NLB:

Zwei Mannschaften, drei Spiele, drei Niederlagen. Sowohl bei den Herren der Nationalliga B, wie auch bei den Damen lief es dieses Wochenende nicht wunschgemäss.

Die Herren des UHC Grünenmatt mussten gleich zwei Kanterniederlagen einstecken.Am Samstag auswärts gegen Thurgau. Da war wohl die Anfahrt in die Ostschweiz zu lang, die Mätteler wurden auf dem linken Bein erwischt und mussten sich in den ersten zwei Dritteln mit 0:2 geschlagen geben. Im letzten Drittel wurden sie aber dann regelrecht überfahren: acht Tore konnten die Thurgauer für sich verbuchen und die Partie mit dem 10:2-Resultat beenden. Tags darauf gings für die Mätteler nach Freiburg. Da begann die Partie ausgeglichen. Das erste Drittel ging mit 2:2 in die Pause. Danach schienen die Emmentaler aber wieder in das gleiche Muster wie tags zuvor gefallen zu sein und kassierten sieben weitere Tore. Freiburg gewann diese Partie mit 9:2. Für Grünenmatt heissen diese zwei Niederlagen, Rang zehn in der Tabelle..

 

 

Thurgau – Grünenmatt 10:2 (1:0, 1:0, 8:2)

Paul Reinhart Halle, Weinfelden. 199 Zuschauer. SR: Britschgi/Gasser. Tore: 18. 1:0. 35. 2:0. 48. (Ausschluss Strandljung! und Arm) 3:0. 50. 4:0. 52. Arm 4:1. 54. 5:1. 55. (54:26) 6:1. 55. (54:49) 7:1. 57. 8:1.
58. (Ausschluss Habegger) 9:1. 59. Nushart (Rösch) 9:2. 60. (59:15) 10:2. Strafen: Thurgau 3mal 2 Min.; Grünenmatt 2mal 2 Min.

 

Fribourg – Grünenmatt 9:2 (2:2, 4:0, 3:0)

St. Croix, Fribourg. SR Häusler/Streit. Tore: 2. Arm (Eyer) 0:1. 10. 1:1. 11. Frejd (Mucha) 1:2. 12. 2:2. 29. 3:2. 36. 4:2. 38. (Ausschluss Streit und Arm) 5:2. 40. (39:56) 6:2. 41. (40:23) 7:2. 41. (40:52) 8:2. 56. 9:2. Strafen: je 2mal 2 Min.


Lejon begann hellwach und zeigte an diesem Abend, wer der Chef in der Halle ist. Es gab in den Startminuten einige sehenswerte Kombinationen, einiges für die Statistik, doch leider nichts Zählbares auf der Anzeigetafel. In der 6. Minute fand ein abgelenkter Schuss unglücklich den Weg ins Tor der Lejonessen – 0:1. Lejon liess sich durch den Gegentreffer nicht beirren und drückte weiter. Das erste Drittel verlief mit dem 0:4-Resultat für Basel völlig entgegen des Spielverlaufs und der Vier-Tore-Vorsprung hätte eigentlich auf der Seite des Heimteams stehen müssen.

Die Stimmung in der Garderobe war dementsprechend niedergeschlagen. Doch Lejon raufte sich zusammen und wollte den Weg zurück in die Partie finden. Im zweiten Drittel gelang es den Lejonessen mit Biss drei Tore aufzuholen, doch der Vorsprung war immer noch gross. 

Im dritten Abschnitt startete Lejon noch im Powerplay. Nach nur 20 Sekunden war es wieder das Duo Knörr/Mosimann, welches sich in Szene setzte und das 4:7 erzielte. Die Hoffnung war nun definitiv zurück und die Lejonessen erdrückten Unihockey Basel Regio schier in ihrer Zone. Spätestens als in der 49. Minute das 5:7 durch Sterchi auf Zuspiel von Mosimann fiel, glaubte jeder in der Halle an die Wende. Vier Minuten vor Schluss gab es erneut eine Zweiminuten-Strafe gegen Basel. Doch dem Powerplay fehlte etwas die
Energie und so ging die Überzahl torlos vorüber. Danach probierte Lejon noch einmal alles und spielte teilweise ohne Torhüterin. Den Schlusspunkt in dieser einseitigen Partie setzte jedoch Basel 15 Sekunden vor Abpfiff mit dem 5:8.

Lejon war an diesem Abend klar die bessere Mannschaft. Doch das grosse Kämpferherz wurde einmal mehr nicht belohnt. Lejon muss somit eine sehr schmerzhafte Niederlage hinnehmen. In der anstehenden Nationalmannschaftspause bleibt nun genügend Zeit, dies zu verdauen und an der Chancenauswertung zu arbeiten.

 

Lejon Zäziwil – Basel 5:8 (0:4, 3:3, 2:1)

Sporthalle, Konolfingen. 65 Zuschauer. SR Schärer/-Jutzi. Tore: 6. 0:1. 13. 0:2. 17. (Ausschluss Badert-scher) 0:3. 18. 0:4. 21. (20:47) 0:5. 23. L. Locher (Marty/Ausschluss Stocker) 1:5. 28. Schmid (Fank-hauser) 2:5. 31. 2:6. 35. 2:7. 38. Knörr (Mosimann) 3:7. 41. (40:20) Knörr (Mosimann/Ausschluss Stebler) 4:7. 49. Sterchi (Mosimann) 5:7. 60. (59:45) 5:8.
Strafen: Zäziwil 1mal 2 Min.; Basel 3mal 2 Min.

30.11.2017 :: Martina Bieri
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