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Ein weiterer Schritt bei der Überbauung Halde
Ein weiterer Schritt bei der Überbauung Halde Biglen:

Seit über 20 Jahren beschäftigt die Überbauung Halde, mitten im Dorf gelegen, die -Gemeinde. Jetzt haben die Stimmberechtigten der Zonenplanänderung zugestimmt.

Die Vorgeschichte zur Überbauung der Halde, zwischen Biglebach und «Bären» reicht einige Jahre zurück. 1996 erliess die Gemeinde eine erste Überbauungsordnung. Damals stand ein Architekt hinter dem Projekt; geplant waren Einfamilien- und Doppeleinfamilienhäuser. Zwar wurden damals noch die Vorschriften angepasst, aber trotzdem hat die Überbauung nicht realisiert werden können. 2004 war ein ähnliches Projekt mit Einfamilienhäusern geplant, doch auch dieses wurde schliesslich aufgegeben. 

Die Lage der Halde ist anspruchsvoll; sie liegt im Perimeter des geschützten Ortsbildes, was Auflagen der kantonalen Denkmalpflege mit sich bringt. Zudem muss der Biglebach sowie der bestehende Wald berücksichtigt werden.

Noch einige Hindernisse

Die Bären AG hat die Absicht, im erweiterten Perimeter eine Überbauung mit einem Alterszentrum sowie einer Wohn- und Dienstleistungsnutzung zu realisieren. Für die geplante Überbauung wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, welcher 2013 mit der Vergabe an das Architekturbüro W2H abgeschlossen wurde. Das Siegerprojekt wurde in der Folge weiter entwickelt. Vorgesehen ist ein Flachbau, als Erweiterung des Altersheims und für Praxen sowie drei Gebäude, die sich in Ausrichtung und mit ihren Satteldächern optimal in das Dorfbild einfügen. Zudem ist eine Einstellhalle geplant. Der Ortsplaner Adrian Strauss erläuterte an der Gemeindeversammlung das Projekt und machte darauf aufmerksam, dass noch einige Hindernisse zu überwinden seien, bevor die Bauarbeiten begonnen werden können. Die Änderung des Zonenplans wurde von den 59 Stimm-berechtigten ohne Diskussion genehmigt.

Mehr als eine Million besser 

Der Gesamthaushalt schliesst mit einem satten Plus von 1,32 Millionen Franken ab, was einer Besserstellung gegenüber dem Budget von 1,19 Millionen Franken entspricht. Der Aufwand im Gesamtaufwand beträgt 7,57 Millionen Franken. Beim allgemeinen Haushalt resultierte ein Ertragsüberschuss von 719’000 Franken – bei einem Aufwand von 5,54 Millionen Franken. Die Rechnung wurde ohne Bemerkungen genehmigt.

Im Jahr 2017 wurden Nettoinvestitionen von lediglich 373’000 Franken getägtigt. Das heisst, es wurden 1,5 Millionen Franken weniger investiert als geplant. Grund dafür seien diverse Verzögerungen bei den Ausführungen – so bei den Sanierungen des Sekundarschulhauses, der Gemeindestrasse Lauelen/Hofacker, des Verbandskanals sowie bei der Erschliessung des Baugebiets Oberfeldstrasse.

07.06.2018 :: wmb.
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