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Ein Sieger, zwei Neukranzer und vier Kränze für das Emmental am Mittelländischen Schwingfest
Ein Sieger, zwei Neukranzer und vier Kränze für das Emmental am Mittelländischen Schwingfest Schwingen: Nach einem gestellten Schlussgang zwischen Curdin Orlik und Willy Graber erben zwei andere den Festsieg. Die zwei Sieger heissen Matthias Aeschbacher und Remo Käser.

Nach zwölf Minuten mussten die zwei Schwinger Curdin Orlik aus Frutigen und Willy Graber aus Bolligen nach gutem Kampf stellen, und so gabs eben zwei lachende Sieger, Matthias Aeschbacher und Remo Käser.

Der Emmentaler Matthias Aeschbacher startete am Morgen furios: er siegte gar gegen den Seeländer Eidgenossen Philipp Roth. Danach durfte Aeschbacher dem Verteidigungskünstler aus Aeschiried Hanspeter Luginbühl und dem Gstaader André Zahler das Sägemehl vom Rücken abwischen. Nach dem Mittagessen erwartete Aeschbacher ein harter Brocken: Der Unspunnensieger
Christian Stucki erwartete den Emmentaler im Ring, und da war Chrigel wieder einmal zu stark für Aeschbacher, ein verlorener Gang. Aber im fünften und sechsten Gang siegte der gelernte Maurer mit der Maximalnote 10. Was ein Gesammttotal von 58 Pkt. ergab und ihm am Schluss den Festsieg eintrug. «Ich habe heute sehr gut angefangen und gut aufgehört. Am Schluss siegt der Schwinger mit der höchsten Punktzahl und das bin eben ich.» Analysiert ein zufriedener Matthias Aeschbacher. «Das gibt mir natürlich sehr viel Mumm und Auftrieb für nächsten Sonntag am Emmentalischen in Zollbrück.» Auch der zweite Sieger, der Eidgenosse aus Alchenstorf, Remo Käser.  verlor zwar den ersten Gang gegen den Schlussgangteilnehmer Curdin Orlik, gewann aber darauf alle fünf Gänge und das ergab die gleiche Punktzahl wie bei Matthias Aeschbacher.

 

Sechs Kränze, davon zwei Neue

Der Röthenbacher Metzger Chris-tian Gerber siegte viermal und stellte zweimal. Auf dem Notenblatt summiert sich somit eine Punktzahl von 57.25, das ergab Rang 4a. Einen Viertelpunkt weniger erreichte Michael Moser aus Aeschlen b. Oberdiessbach. Auch zu den Kranzgewinnern zählt der Koppiger Konrad Steffen. Mit 56.50 Punkten klassierte er sich im Rang 5e. Der 18-jährige Lernende aus Röthenbach, Marcel Stucki, errang den ersten Schwingerkranz in seiner noch jungen Schwingerkarriere. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen erreichte Marcel Rang 6c mit 56.75 Punkten. «Ich bin richtig happy», so Stucki. Nur einen Viertelpunkt zurück errang auch Philip Wüthrich aus Mirchel seinen ersten Kranz. Auch vier Siege und zwei Niederlagen weist Philip auf seinem Notenblatt aus. Mit 56.50 Punkten ist er auf Rang 7f im letzten Kranzrang. «Heute bin ich super zufrieden und überglücklich. Das wird am Abend noch gefeiert,» meinte Philip Wüthrich. Christian Frey

Marcel Stucki, Sie haben heute Ihren ersten Kranz gewonnen, was bedeuted Ihnen das?

Ich bin überglücklich, es ist einfach grandios mit 18 Jahren den ersten Kranz zu erreichen. 

 

Jetzt sind Sie zufrieden mit der Leistung, aber wie ging es Ihnen denn heute morgen?

Sehr gut, ich bin motiviert in den ersten Gang gestiegen, konnte ihn auch gleich gewinnen, was sicher Auftrieb gab. Darauf verlor ich den zweiten Gang unglücklich, aber was solls, nach sechs Gänge wird abgerechnet.

 

Sie trainieren im Schwingklub Siehen, da hat es einige erfolgreiche Schwinger dabei. Bekamen Sie im Training gute Tipps?

Ja klar, von den Guten und Erfahrenen kann ich sehr viel lernen, sie unterstützen und korrigieren uns junge Schwinger.

 

Wie oft trainieren Sie?

Dreimal die Woche, wenns zeitlich geht. Ich schaue auch, dass ich noch für mich ein Konditionstraining habe. 

 

Welche Schwünge sind Ihre Favoriten?

Kurz, Stich, Hüfter, versuche aber auch andere Schwünge.

 

Nächsten Sonntag ist das Emmentalische in Zollbrück, spüren Sie jetzt etwas Druck?

Es wird sicher anders sein als vorher, erstens muss ich sicher mit einem Kranzgegner schwingen, aber es motiviert mich auch und ich will meinen ersten Kranz auf jeden Fall bestätigen,  wenns irgendwie geht. 

10.05.2018 :: Christian Frey
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