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Ein Sieg, eine Niederlage – eine ausgeglichene Sache, diese Finalserie
Ein Sieg, eine Niederlage – eine  ausgeglichene Sache, diese Finalserie MySportsLeague:

 

In Dübendorf gewann Brandis das erste Spiel, daheim haben sie verloren. Doch der Meister wird erst nach vier oder fünf Spielen gekürt, es bleiben also noch Chancen.

 

Am Samstag hat der EHC Brandis das erste Spiel der Final-Serie in Dübendorf gewonnen. Vor allem weil die Emmentaler in der Defensive kaum etwas zuliessen und offensiv zeigten, wie kaltschnäuzig und bisweilen auch frech sie im Abschluss sein könnten. Jedenfalls gehört Sven Nägelis 0:2 in diese Kategorie. Nichts brachte den EHC Brandis aus der Ruhe. Auf den Anschlusstreffer Dübendorfs reagierten sie beispielsweise innert Kürze wieder mit zwei Toren. Mit dem Treffer Michael Gurtners zu Beginn des Schlussdrittels zum 1:5 war der Sieg in trockenen Tüchern, der Rest war nur noch Resultat-Kosmetik. 

 

Umgekehrte Zeichen in Spiel zwei

Als Doppel-Torschütze zeichnete sich Joshua Theodoridis aus. Nicht, dass Brandis keine Chancen gehabt hätte, dem war bei weitem nicht so. Einfach der Weg ins Tor wurde nicht gefunden. Zu dramatisieren ist diese Niederlage nicht. Denn beispielsweise im letzten Abschnitt spielte Brandis phasenweise stark und erzielte da einen Treffer durch Patric Buri, verpasste es aber gleichzeitig bei drei kleinen Strafen hintereinander näher an die Zürcher heranzukommen. Erst im nächsten Powerplay zwei Minuten vor Schluss traf endlich Matthias Seematter und zwölf Sekunden vor dem Ende Sven Nägeli zum 3:4. Es reicht eben nicht, nur zwanzig Minuten Eishockey zu spielen, gegen einen Gegner wie Dübendorf sowieso nicht. «Die ersten fünfzig Minuten haben wir überhaupt nicht das gespielt, was wir wollten», meinte auch Sven Nägeli. «Das war das Gegenteil, was wir noch am Samstag gespielt haben». Sven Nägeli blickt aber bereits voraus: «Die Serie wird eng bleiben, wir müssen die letzten zehn Minuten mitnehmen». Die Niederlage stellt kein Drama dar, vor allem nicht, weil die Emmentaler wissen, wie sie spielen müssen, ja was sie spielen können. Es besteht nach wie vor die Möglichkeit, den Titel zu holen. Dazu braucht es aber die Spielweise vom letzten Samstag und den letzten zehn Minuten des Dienstags-Spiels. Einfach ist ein Final nie. Sicher ist im Moment, dass nach dem Spiel am Freitag in Dübendorf, am Sonntag auf jeden Fall ein viertes Spiel ansteht. Dieses findet wiederrum in Huttwil statt. 

Brandis – Dübendorf 3:4 (0:1, 0:3, 3:0)

Campus Perspektiven, Huttwil. 1163 Zuschauer. SR Gäumann, Schlegel/Baumgartner. Tore: 3. 0:1. 27. 0:2. 36. 0:3. 39. 0:4. 41. Buri (Ausschluss Röthlisberger/Hain) 1:4. 58. Seematter (Blaser, Nägeli/Ausschluss Falett) 2:4. 60. Nägeli (P.Meyer) 3:4. Strafen: Brandis 3mal 2 Min. Dübendorf 5mal 2 Min. Brandis: Witschi (ab 40. L.Gasser); Mosimann, M. Schütz; Seematter, Oberli; Schaad, Liechti; Tschanz, M. Gasser; Nägeli, Lüthi, Messerli; Hain, Buri, Gurtner; Blaser, Holzer, P. Meyer; R.Schütz, Schlapbach, M. Meyer. Bemerkungen: Brandis ohne Steiner (Prüfungen) 58:08 bis 58:15 und 58:42 bis 58:58 und 59:04 bis 60:00 ohne Torhüter Gasser

 

Dübendorf – Brandis 3:6 (0:2, 1:2, 2:2)

Kunsteisbahn Im Chreis, Dübendorf. 861 Zuschauer. SR Graber, König/Remund. Tore: 16. Buri (Gurtner) 0:1. 18. Nägeli (Ausschluss M. Meyer) 0:2. 31. 1:2. 35. Blaser (P. Meyer) 1:3. 39. Mosimann (M. Schütz, Nägeli/Ausschluss Seematter,Piai) 1:4. 40. Gurtner (Buri) 1:5. 45. 2:5. 53. Holzer (P. Meyer, Seematter/Auschluss Röthlisberger, Theodoridis) 2:6. 59. 3:6. Strafen: Dübendorf 5mal 2 Minuten. Brandis 3mal 2 Minuten. Brandis: Witschi; Mosimann, M. Schütz; Seematter, Oberli; Schaad, Liechti; Tschanz, R. Schütz; Nägeli, Lüthi, Messerli; Han, Buri, Gurtner; Blaser, Holzer, P. Meyer; Steiner, Schlapbach, M. Meyer. Bemerkungen: Brandis ohne M.Gasser (rekonvaleszent).

 

 

22.03.2018 :: Pascal Müller
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