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Drei Niederlagen in fünf Spielen
Drei Niederlagen in fünf Spielen NLA:

 

Die Tigers haben einen missglückten Saisonstart hingelegt: Mit der Niederlage gegen Zug summiert sich die dritte in fünf Spielen. Bei den Damen sieht es etwas anders aus.


Im dritten Meisterschaftsspiel gewinnen die Skorpions Emmental Zollbrück mit gewissen Schwierigkeiten 5:2 gegen den UHC Laupen. Das Spiel begann beidseitig eher holprig. Das Zusammenspiel funktionierte bei beiden Teams nicht wirklich. Entweder wurden die Pässe vom Gegner abgefangen oder der Ball verspickte bei der Ballannahme. Trotz diesen technischen Problemen gelang es Lara Kipf in der 10. Minute den ersten Treffer für die Skorpions zu erzielen. Diese Führung hielt nur kurz an. Nach einem raschen Auswurf der Zürcher Torhüterin auf Yara Hofmann versenkte diese souverän den Ball zum 1:1. Die restliche Zeit verging ereignislos. Im Mitteldrittel veränderte sich die Spielweise kaum. Es brauchte gut zehn Spielminuten bis die Bälle ins Rollen kammen und somit die Tore fielen. Kurz vor Drittelsende konnte sich Nadine Krähenbühl durchkämpfen und auf 4:1 erhöhen. 

Ein Powerplay-Tor der Emmentalerinnen, kurz vor Schluss, war im Schlussdrittel das höchste der Gefühle. In der 57. Minute verkürzten die Zürcher Oberländerinnen noch einmal auf ein 5:2, welches dann auch das Schlussresultat war. Flavia Kuratli

 

Die Tigers verlieren gegen Zug

Die Partie startete für die Tigers ganz ordentlich. Bereits nach fünf Minuten konnte der Tigers-Topscorer Gfeller den Ball auf Pass von Flühmann im Zuger Tor versenken. Lediglich drei Minuten später erzielte der Zuger Abt den Ausgleich. Dann in der 11. Minute kam der grosse Auftritt von Martin Mosimann. Nach einem schönen Sololauf und einem trockenen Handgelenkschuss erzielte er die erneute Führung für die Tigers. In der Schlussminute des ersten Drittels konnte dann Dahlqvist den erneuten Ausgleich schiessen. Zu Beginn des zweiten Abschnitts kassierten die Tigers dann gleich das dritte Tor durch Staub. Es sollte der Beginn eines torreichen Drittels werden. Mit insgesamt acht (!) Treffern sind diese 20 Minuten sicher eines der Drittel mit den meisten Toren bisher. Leider waren die Tore nicht so gut verteilt. Am Ende des Drittels führten die Zuger mit 5:7. Eigentlich für die hartgesottenen Tigers-Fans noch kein Grund zur Besorgnis.

Im letzten Abschnitt riskierten die Tigers nochmals alles und traten nur noch mit zwei Linien an, um das Spiel noch drehen zu können. Sie scheiterten aber entweder an den blockenden Zuger-Spielern oder am grossartig aufspielenden Zuger Schlussmann Mück. In der 52. Minute war es erneut Dahlqvist, der für die Zuger die Führung ausbaute. Den Tigers blieb nichts anderes übrig, als den Goalie durch einen weiteren Spieler zu ersetzen. Wie so oft, ging dieses Vorhaben nach hinten los und Zug konnte auf 5:9 davonziehen. Mit einem eher kuriosen Tor gelang dann Rokka noch der 10. Treffer, womit das «Stängeli» Tatsache wurde.

04.10.2018 :: Andreas Werren
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