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Dramatisches und spannendes Theater
Trub: Der Jodlerchor Trub zeigt mit «Schratteflueh» ein imposantes Theaterstück, das Spuren hinterlässt. Die integrierten
Jodellieder geben der Darbietung eine exklusive Note.
«Mi schönschti Melodie» von Hannes Fuhrer leitet als gesangliches Vorspiel den Auftritt ein. Mit zwei weiteren Liedern lädt der stattliche Chor das Publikum im Gasthof Löwen zu einem stimmungsvollen, abwechslungsreichen Abend ein.
 «Schratteflueh» von Fritz Gribi ist ein Spiel nach einer Sage. Brächt, der geldgierige Bruder des blinden Christen, setzt bei der Teilung der «Schybealp» die March des Grundstückes zu seinen Gunsten. So kann er mit dem Holzverkauf noch reicher werden. Sein harter, eigensüchtiger Charakter zeigt sich auch im Umgang mit den Mitmenschen. Sogar Hanne, seine Tochter, und Christens Änneli bekommen es zu spüren. Bald wird Hanne nur noch das «Schrattemeitli» genannt, das dem Stolz des Vaters nacheifert. Als Brächt die Unehrlichkeit gegenüber seinem Bruder ableugnet, geht die Alp unter und für Hanne beginnt nach Kummer und Not ein neuer Weg. Sage und Gegenwart werden im Spiel gekonnt miteinander verwoben.

Spannung und Kurzweil

Die Theatergruppe zeigt dieses ­eindrückliche Schauspiel in fünf Aufzügen. 20 Darsteller beleben die dramatisch-tragische Geschichte, die sich im Oberemmental, eben im ­Gebiet der Schrattenfluh, zuträgt. Das ­Publikum erlebt eine spannende, aber auch tragische Geschichte, die mit grosser Hingabe und Inbrunst aufgeführt wird. Unter der Regie von Martin Eichenberger kommen auch unscheinbare Details in Mimik und farbigem Berndeutsch zur ­Geltung. Die Aufführenden bewegen sich ­natürlich und lebhaft. Sie geben Fröhlichkeit und Trauer Zeit und Raum. Der Zuschauer lebt dabei völlig mit.
In all dem eindrücklichen und ­bewegten Geschehen auf der Bühne bringt Christine Eichenberger den Chor immer wieder zusammen und lockert die Szenen mit klangvollen Jodelliedern auf. Die Liebes­beziehungen, Neckereien und Kämpfe unter den Menschen an der Schrattenfluh fügen sich ins Gesamtbild ein und geben dem anspruchsvollen, mit Liebe gespielten Stück ein farbiges Gepräge. 

Weitere Aufführungen: 18./24./25. März, je 20 Uhr, sowie Sonntag, 19. März, um 13 Uhr, im Gasthof Löwen, Trub. 
16.03.2017 :: kmb.
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