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Die Winkler AG benötigt mehr Platz
Die Winkler AG benötigt mehr Platz Konolfingen:

 

Die Winkler AG baut das zur Firma gehörende Garagengebäude um. Der Handels- und Produktionsbetrieb benötigt vor allem mehr Lagerfläche.

Die Firma Winkler AG hat sich vor über 110 Jahren auf die Fahne geschrieben, die Arbeit für Käser, Alpbauern und Sennen zu erleichtern. Von Lieferanten im In- und Ausland bezieht sie sämtliche Waren, die für die Herstellung, Veredelung und Verpackung von Milchprodukten benötigt werden, wie zum Beispiel Käsekessi, Lab, Milchkulturen und Reinigungsmittel. Damit beliefert das Unternehmen hauptsächlich Käsereien. «Wir wollen aber nicht nur handeln, sondern auch etwas selber produzieren, ohne uns jedoch als reine Produktionsfirma zu positionieren», erklärt Geschäftsführer und -inhaber Niklaus Winkler. Deshalb stellt die Winkler AG seit Jahren Joghurtdeckel für Käsereien her. «Seit 2013 verfügen wir über eine Digitaldruckmaschine», sagt Winkler. Damit seien sie flexibel und könnten einem Kunden innerhalb von zwei Wochen seine Deckel liefern. 

Haus wird umgenutzt

Die schwere Druckmaschine spielt beim aktuellen Bauvorhaben eine wichtige Rolle. «Wir benötigen viel Lagerfläche für unsere Handelswaren und der Platz wird oft knapp. Zudem besteht im oberen Gebäudebereich aus statischen Gründen eine Gewichtsbeschränkung, welche uns in der Lagerung nicht freie Hand lässt», führt Niklaus Winkler aus. Deshalb hätten sie regelmässig um die Digitaldruckmaschine herum Ware lagern müssen. Das aufgrund des Strassenlärms schwer vermietbare ehemalige Mitarbeiterhaus stehe seit knapp einem Jahr leer und sei die Lösung ihrer Platzprobleme, so Winkler weiter. Deshalb werde es nun umgenutzt. 

«Das Dach und das obere Stockwerk werden abgebrochen, danach wird eine Betondecke vom Hauptgebäude über die gesamte Fläche gezogen», stellt Dygis Winkler, der Sohn von Niklaus Winkler, das Projekt vor. Die Produktionsmaschine werde anschliessend in den neu entstandenen Bereich gezügelt, was mehr Lagerraum zur Folge habe. Ebenfalls vom knapp eine Million Franken teuren Umbau profitieren werden die Mitarbeitenden. «Unsere rund 18 Angestellten erhalten einen eigenen Bereich, einen Aufenthaltsraum mit Terrasse, wo sie ihre Mittagspause verbringen können», ergänzt Niklaus Winkler. 

Aktuell werden die Abbrucharbeiten vorgenommen, die Bauarbeiten sollen danach möglichst speditiv vonstattengehen. Der Kran steht bereits. «Bisher hat jede Generation Winkler ihre Spuren in der Firma hinterlassen», sagt Niklaus Winkler mit Blick zu seinem Sohn Dygis.

04.10.2018 :: Manuela Jordi
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