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Die Vision einer gemeinsamen Schule gefällt
Die Vision einer gemeinsamen  Schule gefällt Trub/Trubschachen:  Gemeinderäte und Schulen orientierten über den Stand der Schulplanung. Im Vordergrund steht die Vision einer gemeinsamen Schule.

An den Gemeindeversammlungen von Trub und Trubschachen vom vergangenen Dezember orientierten die beiden Gemeinderäte über den Stand der gemeinsamen Schulplanung. Mittlerweile hat nun eine Arbeitsgruppe, bestehend aus den beiden Schulleitungen sowie je einem Gemeinderats- und Schulkommissionsmitglied, die Arbeiten vertieft. Letzte Woche wurden an zwei Informationsanlässen die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert. «Für uns steht das Modell mit einer gemeinsamen Schule für beide Gemeinden im Zentrum. Das ergibt sinnvolle Klassengrössen und bietet pädagogische Vorteile», führte Matthias Pfister, Co-Schulleiter von Trub, aus. Kindergarten und Unterstufe würden wie bisher dezentral betrieben. Für Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Klasse sei in Trub ein Mittelstufenzentrum mit drei Klassen und in Fankhaus eine Klasse vorgesehen. In Trubschachen sei ein Oberstufenzentrum mit Niveauunterricht in den Hauptfächern Deutsch, Französisch und Mathematik für alle Lernenden der Oberstufe geplant, ergänzte Pfister.

Schulfragen interessieren

Beide Anlässe waren mit über 40 Personen – meist Eltern – gut besucht. Es scheint, dass Fragen um die Schule die Bevölkerung bewegen. Opposition gegen den geplanten Zusammenschluss der beiden Schulen und die Schaffung einer durchlässigen Oberstufe war nicht auszumachen. Ein Votant begrüsste ausdrücklich den eingeschlagenen «mutigen Weg der Selbstbestimmung» und betonte, dass das nicht nur für die Schülerinnen und Schüler eine grosse Chance sei, sondern auch die Standortattraktivität der beiden Gemeinden erhöhe. Die lebhaft, sachlich und konstruktiv geführten Diskussionen drehten sich meist um Detailfragen der Umsetzung wie zum Beispiel Unterrichtsbeginn, Schülertransporte, Mittagstisch oder das Angebot von Freifächern. «Wir nehmen alle Anliegen zur Prüfung auf, auch solche die in Zukunft bei uns eingehen werden. Am Ende des Prozesses sollen die Schülerinnen und Schüler, die Schulleitung, das Kollegium und die Standortgemeinden die Gewinner sein», bilanzierte Walter Guggisberg, Schulleiter von Trubschachen, die zwei Veranstaltungen.

Vertrauen in die Veränderungen

Rosmarie Fankhauser, Gemeinderätin, hielt zum Abschluss des Anlasses in Trub fest: «Man muss Vertrauen in Veränderungen haben und generell schauen, dass man mit dem Nachbar gut auskommt». In beiden Gemeinden finden im kommenden Mai Gemeindeversammlungen statt. Der Souverän kann im Grundsatz entscheiden, ob die Planungsarbeiten zu einer gemeinsamen Schule fortgeführt und vertieft oder gestoppt werden sollen. 

Endgültige Entscheide zur Schulreform sind für Dezember 2019 und die Umsetzung per August 2021 vorgesehen. 

12.04.2018 :: Walter Marti
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