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Die SVP geht als klare Siegerin der Wahlen hervor
Die SVP geht als klare Siegerin der Wahlen hervor Langnau:

Überraschung 1: Walter Sutter (SVP) hat die Wahl zum Gemeindepräsidenten im ersten Wahlgang geschafft. Überraschung 2: Die SVP konnte ihre GGR-Sitze um vier auf 16 erhöhen.

Für die SVP war der vergangene Wahlsonntag in jeder Hinsicht erfolgreich: Ihr Kandidat für das Gemeindepräsidium, Walter Sutter, hat sich im ersten Wahlgang gegen Niklaus Müller, SP, Thomas Gerber, BDP und Christoph Utiger, EVP, durchgesetzt. Im neunköpfigen Gemeinderat konnte die SVP ihre Macht von drei auf vier Mandate ausbauen. Auch im Parlament, dem Grossen Gemeinderat (GGR), gehört sie zu den Sieger-innen: Ab nächstem Jahr verfügt sie über 16 Sitze, bis jetzt waren es deren zwölf. «Wir sind selber überwältigt,  von diesem Erfolg», sagt Vorstandsmitglied Beni Hofer. Es habe sich ausbezahlt, dass sie mit nur einer Liste in die Wahlen gegangen seien und dass alle Bisherigen wieder kandidiert hätten, meint er. «Und natürlich Walter Sutter als Zugpferd.»

Ihren zusätzlichen Gemeinderatssitz eroberte die SVP auf Kosten der BDP, welche den zurücktretenden Hans Peter Schenk nicht mehr zu ersetzen vermochte und nur noch mit einem Sitz im Rat vertreten ist.

Die BDP als Verliererin

Im Parlament muss die BDP von ihren bisher sieben Sitzen drei ab-geben. Yvonne Battanta Stämpfli und Adrian Berger verpassten die Wiederwahl. Ob als dritter Abgewählter Johann Stämpfli oder Johann Kühni den Sessel räumen muss, war bis Redaktionsschluss noch nicht klar. Beide waren mit 675 Stimmen viertplatziert. Wenn sie sich bis Ende Woche nicht einigen, welcher im Rat verbleiben darf, wird das Los entscheiden.

Minus eins bei der SP

Die SP kann sich glücklich schätzen, was die Gemeinderatswahlen betrifft. Selbst wenn sie das Gemeindepräsidium der SVP überlassen muss, kann sie doch im Gemeinderat ihre drei Sitze behalten.

Im Parlament hatte die SP bisher elf Sitze inne, neu sind es noch deren zehn. Regula Blatter trat nicht mehr an, Stefan Baumgartner schaffte die Wiederwahl knapp nicht. Dafür wird Martin Lehmann-Wyss neu ins Parlament einziehen. Elsi Reimann, die während der letzten Legislatur für die Grüne Partei im GGR sass und nun auf der SP-Liste kandidierte, wurde nicht wiedergewählt.

Stand gehalten, Ziel verfehlt

Die FDP ist im Gemeinderat nach wie vor nur mit einem Sitz vertreten, vorgenommen hatte sie sich einen zweiten Sitz. Im Parlament kann sie auch in der neuen Legislatur mit vier Personen verbleiben. Jedoch schaffte der Parteipräsident Toni Rösli die Wiederwahl nicht. 

Den Einzug in den Gemeinderat verpassten sowohl die GLP als auch die EVP. Mit neu drei Sitzen verzeichnen aber beide Parteien im GGR einen Zuwachs um je ein Mandat. Die EVP nahm ihren Sitz der EDU ab. Diese wird neu nicht mehr im Parlament vertreten sein.

02.11.2017 :: Jakob Hofstetter
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