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Die Skorpions degradieren Dietlikon
Die Skorpions degradieren Dietlikon Unihockey, NLA, Damen:

In der Hinrunde kassierten die Skorps eine deutliche 10:3-Schlappe gegen den amtierenden Schweizermeister Dietlikon. Nun, in der Rückrunde, gabs die Revanche.

Ob es daran lag, dass den Skorpions während der WM-Zeit nur zwei Spielerinnen fehlten, im Gegensatz zu Dietlikon, die deren sechs entbehren mussten? Fakt ist, dass die Skorpions ihre Revanche-Chance gnadenlos nutzten und die amiterenden Schweizermeister mit einem glänzenden 12:4-Resultat degradiert haben. Die Zürcherinnen spielten gewohnt druckvoll auf, wobei sie keine Chance verwerten konnten. Anders die Emmentalerinnen, die in der vierten Minute ihre erste Chance direkt verwerten konnten. Im ersten Drittel konnten danach zwar keine Tore mehr geschossen, der kleine Vorsprung aber galant in die Pause gerettet werden.

Wegen zu spätem Erscheinen nach der Pause erhielten beide Teams eine Zweiminutenstrafe. Während Dietlikon noch die Strafe vom Anfangsdrittel absitzen musste, konnten die Emmentalerinnen kurz in Überzahl spielen. Diese Möglichkeit blieb aber ungenutzt. Zwar wurde es beiderseits immer wieder knapp, trotzdem konnte sich keines der beiden Teams in diesem hektischen Spiel festsetzen. Doch dann plötzlich verwertete in der 22. Minute Nadine Krähenbühl zum 2:0 für die Heimmannschaft. Die Emmentalerinnen kamen nun in Fahrt, die Schüsse der Zürcherinnen wurden gekonnt durch die Torhüterin Janina Limacher abgewehrt, während die Schüsse der Emmentalerinnen vermehrt ins Netz flogen. Sechs Tore schossen die Skorps im zweiten Drittel. Dietlikon versuchte mit einem Torhüterwechsel zu reagieren, doch auch im letzten Drittel war das Momentum auf der Emmentaler Seite, da konnte kein Time-Out und kein Ersetzen der Torhüterin durch eine weitere Feldspielerin helfen. Auch wenn viele Faktoren für die Skor-pions gesprochen haben, war es definitiv eine grosse Überraschung, dass diese Partie so klar gewonnen werden konnte. 

Skorpion – Dietlikon 12:4 (1:0, 6:2, 5:2)

BOE Zollbrück. 246 Zuschauer. SR: Keel/Pestoni. Tore: Tore: 4. Beer (Kuratli) 1:0. 22. Krähenbühl (Grundbacher) 2:0. 28. Maurer (Kipf) 3:0. 34. Gämperli (Ausschluss Gerig!) 3:1. 35. (34:16) Arm (Kipf) 4:1. 35. (34:59) Kuratli (Liechti) 5:1. 37. Suter (Gerig) 5:2. 39. Beer (Brechbühl) 6:2. 40. (39:03) Berger (Baumgartner) 7:2. 47. Arm (Kipf) 8:2. 48. Baumgartner (Liechti) 9:2. 53. Suter (Gerig) 9:3. 57. Kuratli 10:3. 59. (58:26) Kuratli 11:3. 59. (58:55) Wohlhauser (Luck) 11:4. 60. (59:43) Brechbühl (Beer) 12:4. Strafen: Skorpion 2mal 2 Min.; Dietlikon 3mal 2 Min. Bemerkungen: Skorpion ohne Schlüchter, Reinhard (beide verletzt), Buri und Zimmermann (beide abwesend). Bestplayer: Lara Kipf (Skorpion) und Tanja Stella (Dietlikon).


21.12.2017 :: Flavia Kuratli/opk.
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