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Die OGA 2017 ist gut gestartet: Zu meckern gibt einzig die Hitze
Die OGA 2017 ist gut gestartet:  Zu meckern gibt einzig die Hitze Langnau:

Nach den ersten Tagen  sieht sich die OGA-Leitung nicht veranlasst, Änderungen vorzunehmen. Das neue Layout und die verbesserten Gastroangebote werden goutiert.  



Detaillierte Zahlen, was die Eintritte an der OGA betrifft, will die Geschäftsleitung nicht kommunizieren. Mediensprecher Nicola Antener lässt sich aber entlocken, dass am Samstag und Montag mehr Leute an die OGA kamen als vor drei Jahren, am Sonntag aber weniger. Hauptgrund hierfür dürfte das heisse Wetter sein. Damit es in den Zelten nicht allzu heiss wird, wurde bereits vorher eine Beregnungsanlage installiert. «Bei den Zelten haben wir bei den Giebelwänden die Plachen entfernt, dass zumindest ein Lüftchen durchweht. Die Seitenwände können wir aber nicht entfernen, weil ansonsten das Wasser der Beregnung in die Stände fliessen würde», erklärt Bau-Chef Roland Zaugg. Weitere Massnahmen, wie etwa grosse Lüfter in den Zelten, seien nicht vorgesehen. 

«Keine Angst, wir sprechen Deutsch»

Kleine Anpassungen nahm der Gast, die Montreux-Oberlandbahn, (MOB) vor: Seit Dienstag werden die Gäste im Restaurant abends nicht nur kulinarisch, sondern auch musikalisch verwöhnt – mit Live-Musik, versteht sich. Mit der Besucherfrequenz zeigt sich Hans-Ruedi Gerber, Marketingverantwortlicher der MOB, zufrieden, wenn auch der Standort der MOB etwas ausserhalb des Rundgangs liegt. Wenig überrascht hat ihn, dass manche Besucher gewisse Hemmungen hätten, mit den welschen Gästen in Kontakt zu treten. «Aber keine Angst, unsere Leute sprechen alle Deutsch», meint Gerber und fügt an, dass sich Waadtländer genau gleich verhalten würden, wenn sich das Emmental in Montreux präsentieren würde. 

«Vive l’OGA, es lebe die MOB»

Eröffnet hatte die OGA am Samstag Regierungspräsident Bernhard Pulver. Er wies darauf hin, wie wichtig solche Anlässe seien, um neue Ideen zu kreieren. Georges Oberson, Geschäftsführer der Montreux-Oberlandbahn, lud die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung in seiner auf Deutsch gehaltenen Rede ein, den Stand der MOB Tag und Nacht zu besuchen – «und sie werden nie hungrig heimkehren».

Ueli C. Gerber, Vorsitzender der OGA-Geschäftsleitung, betonte, dass die Oberemmentaler offener seien, als viele denken würden. Gerbers Worte wurden musikalisch unterstrichen, indem auf der Bühne ein Alphorn geblasen wurde, begleitet von Dudelsackmusik.



15.06.2017 :: Bruno Zürcher
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