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Die Milch-Land AG erstellt Neubau
Rüegsau:

Die Milch-Land Spezialitäten AG erstellt einen Neubau, weil der Betrieb in den letzten Jahren stetig gewachsen ist. Damit wird es auch möglich, neue Produkte zu lancieren. 

Mit dem Spatenstich wurden die Arbeiten für den Neubau der Milch-Land AG in Rüegsau gestartet. Hinter der bestehenden Produktionshalle entsteht ein Gebäude von 10 auf 30 Meter mit drei Etagen. «Auf diesen insgesamt 900 Quadratmetern werden wir die Kühl- und Produktionsräume einbauen sowie Platz gewinnen, um Verpackungsmaterial zu lagern», erklärt Ueli Berger, Geschäftsführer der Molkerei. Die bestehende Halle, in der heute produziert wird, soll saniert und hauptsächlich als Lager genutzt werden. «Wir sind platzmässig an unsere Grenzen gestossen», sagt Berger, «und zwar sowohl in der Produktion als auch im Lager.» Besonders im letzten Jahr hätten sie stark zugelegt und mit der Ende 2016 in Betrieb genommenen Abfüllanlage werde dieser Trend weitergehen. 

Mehr selber verarbeiten

In der neuen Halle könnten sie nicht nur effizienter arbeiten, sondern es bestehe auch die Möglichkeit, neue Anlagen in Betrieb zu nehmen, um das Sortiment zu erweitern. Als Beispiel nennt Ueli Berger länger haltbare Pastmilch. Zudem werde es möglich, mehr zu verarbeiten. 29 Landwirte liefern pro Jahr 2,5 Millionen Kilogramm Milch. 1,7 Millionen Kilo verarbeitet die Milch-Land AG selber zu Pastmilch, Joghurt, Rahm und Quark und beliefert 120 Verkaufsstellen. Die restliche Menge geht an Emmi. Ihr Ziel sei es, künftig alles selber zu verarbeiten, was auch Arbeitsplätze schaffen würde, erklärt der Geschäftsführer des 1999 gegründeten Betriebes. Heute beschäftigt das Unternehmen zehn Mitarbeitende. «Es geht darum, die Milchwirtschaft im Emmental zu stärken und die Wertschöpfung in unserer Region zu halten.» Dies ermögliche auch einen «anständigen Milchpreis» von 67 Rappen.  

Der Spatenstich für den Neubau wurde letzte Woche ausgeführt. Bis im März 2018 soll gemäss Ueli Berger der Rohbau fertig sein, ab Ende 2018 möchte er die Produktion in der neuen Halle aufnehmen. Der Altbau wird anschliessend saniert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf drei Millionen Franken.

27.07.2017 :: sbw.
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